Die Frankenwaldhochstraße verbindet stille Wälder, einsame Wanderwege, Burgen, Aussichtstürme und freundliche Dörfer – ein Paradies für Wohnmobilisten, Wanderer und Ruhesuchende.
Mit dem Wohnmobil durch den Frankenwald
Frankenwaldhochstraße mit dem Wohnmobil
durch stille Straßen und tiefe Wälder.
Dieses Jahr hat mich bereits weit geführt: in die Provence mit ihren Lavendelfeldern, nach Luxemburg mit seinen Burgen und Tälernund durch das Weserbergland mit seinen stillen Flüssen. Jede Reise hatte ihren Zauber, jede Station ihr eigenes Leuchten. Doch als der Sommer näher rückt, spüre ich, dass mir etwas fehlt. Mein letztes Arbeitsjahr war privat wie beruflich intensiv, voller Aufgaben, Entscheidungen und Mühen. Gegen Ende fühle ich mich ausgelaugt, erschöpft und leer. Ich sehne mich nach einem Urlaub, der nicht laut ist, nicht vollgestopft mit touristischem Trubel, sondern leise, erholsam und frei. Ich will vor dem Wohnmobil sitzen, die Sonne untergehen sehen, Maxi beim Spielen beobachten und nur die Wälder um mich herum hören. Keine Hektik, kein Massentourismus – nur Natur und Stille. Mein Blick auf die Landkarte fällt auf den Frankenwald. Je mehr ich lese, je mehr ich recherchiere, desto klarer wird mir: die Frankenwaldhochstraße könnte genau das sein, was ich suche – ein Band aus Natur, Geschichte und Einsamkeit.
Der Frankenwald – Landschaft, Geschichte und Charakter
Der Frankenwald ist eine Mittelgebirgslandschaft im Norden Bayerns, eingebettet zwischen Thüringer Wald, Fichtelgebirge und Obermainland. Er ist geprägt von sanften Höhen, tief eingeschnittenen Tälern, weiten Wäldern und kleinen Flüssen wie der Selbitz, der Steinach oder der Kronach. Die höchsten Erhebungen liegen bei knapp 800 Metern, allen voran der Döbraberg. Hier wird noch Holz gemacht, hier rauschen Bäche, hier wachsen Heilpflanzen wie die Arnika, die schon seit Jahrhunderten genutzt wird. Siedlungen sind klein, Menschen freundlich und bodenständig. Es ist eine Region, die nicht mit Spektakel glänzt, sondern mit Erdung und Beständigkeit. Und genau das macht ihren Reiz aus: Wer hierherkommt, findet Stille und echte Begegnungen.
Hinauf zum Döbraberg
Die Frankenwaldhochstraße – eine Rundreise durch Natur und Geschichte
Die Frankenwaldhochstraße ist eine Ferienstraße, die sich als Rundkurs von Kronach aus durch den gesamten Frankenwald zieht und wieder nach Kronach zurückkehrt. Sie verbindet auf etwa 210 Kilometern Burgen, Kurorte, Wälder und Aussichtspunkte. Für uns ist sie der rote Faden, auf dem Günther rollt und Maxi und ich unsere Wege finden. Zehn Stationen haben wir unterwegs besucht: Bamberg als Auftakt, Burg Lauenstein und den Arnikaweg, den Altvaterturm und das Schieferdorf Lehesten, den Kurort Bad Steben mit der Frankenwarte, die Höllentour im Höllental, Schwarzenbach am Wald mit dem Döbraberg, das mystische Quarkloch bei Heide, den Forstmeistersprung mit der Steinachklamm und schließlich Kronach mit seiner Festung Rosenberg. Jede Station erzählt ihre eigene Geschichte, jede hat uns bereichert und uns zugleich ein Stück Stille geschenkt.
Willkommen an der Frankenwarte
Wandern im Frankenwald – FrankenwaldSteigla und große Touren
Wer wandern will, ist auf der Frankenwaldhochstraße genau richtig. Neben dem großen FrankenwaldSteig, einem 242 Kilometer langen Weitwanderweg, gibt es die sogenannten FrankenwaldSteigla: kleine Rundtouren zwischen 5 und 15 Kilometern, die besonders liebevoll markiert und gepflegt sind. Sie führen auf Pfaden über Wiesen, durch Wälder, an Bächen entlang oder hinauf zu weiten Aussichtspunkten. Jede Gemeinde im Frankenwald bietet eigene Wege an, oft thematisch gestaltet – sei es zum Bergbau, zur Botanik oder zu alten Sagen. Doch man sollte sich nicht täuschen lassen: Der Frankenwald ist ein Mittelgebirge, und auch die kleinen Touren haben Höhenmeter, die spürbar sind. Wer hier wandert, braucht Kondition, aber wird reich belohnt.
Stellplätze und Übernachten – mit dem Wohnmobil im Frankenwald
Für Wohnmobilisten ist die Frankenwaldhochstraße eine gute Adresse. Fast jede Gemeinde bietet einen kleinen Stellplatz, oft nur mit wenigen Plätzen, aber fast immer mit Strom- und Wasserversorgung. Der größte Platz liegt in Bad Steben – über 40 Stellplätze, dank Therme und Touristenhochburg. In Schwarzenbach am Wald kostet alles 1 Euro – Strom, Wasser, Entsorgung – witzigerweise nur mit Münzen. Freies WLAN gibt es gratis, Schatten dagegen nicht. Zusätzlich gibt es Landvergnügen-Stellplätze, vor allem im südlichen Frankenwald, meist bei Gasthöfen oder Bauernhöfen. Nicht jeder war ein Traum, aber manche Nächte waren so ruhig und schön, dass sie für immer im Gedächtnis bleiben.
🅿️ Stellplätze der Tour (vollständig & korrigiert)
Bamberg – Landvergnügen-Stellplatz am Brauereigasthof Gries in Geisfeld
Preis: Landvergnügen (Übernachtung kostenlos, mit Jahresvignette)
Vorteile: Nähe zu Bamberg, Brauerei & Gasthof direkt nebenan.
Nachteile: Sehr laut, stark befahrene Straße, nachts keine Ruhe.
Gefühl: Praktisch für den Stadtbesuch, aber kein Wohlfühlplatz.
Ruhe: 🚫 Nicht gegeben.
Rothenkirchen – Stellplatz am Jugendzeltplatz
Mit dem Wohnmobil durch den Frankenwald
Preis: 15 € (inkl. Strom & Wasser)
Vorteile: Große, schattige Parzellen, idyllische Tallage, Duschen & Toiletten vorhanden, Platzwart kommt abends vorbei und plaudert nett. Perfekt für Wanderungen.
Nachteile: Bei Jugendgruppen laut, sanitäre Anlagen eingeschränkt nutzbar.
Gefühl: Viel Charme & Natur, außerhalb der Ferien ein echter Top-Platz.
Ruhe: ➖ Mit Jugendgruppen laut, sonst ✅ herrlich ruhig.
Altvaterturm / Lehesten – Stellplatz am Museum / Altvaterturm
Unter dem Altvaterturm
Preis: Fix 10 € (keine Versorgung).
Vorteile: Traumhafte Lage direkt am Turm & Schieferdorf, perfekte Ausgangsbasis zum Wandern, ungestörter Blick auf Sonnenuntergänge.
Nachteile: Kein Strom, kein Wasser, keine Entsorgung.
Gefühl: Minimalistisch, aber wunderbar naturnah und friedlich.
Ruhe: ✅ Sehr ruhig.
Bad Steben – großer Stellplatz an der Therme
Preis: ca. 12–14 €, Strom extra.
Vorteile: Über 40 Plätze, zentrale Lage, gute Infrastruktur, nah zur Therme.
Nachteile: Viele Wohnmobile, weniger Naturgefühl.
Gefühl: Praktisch & komfortabel, aber nicht idyllisch.
Ruhe: ➖ Mittel.
Schwarzenbach am Wald – Stellplatz am Stadtrand
Am Stellplatz Schwarzenbach
Preis: Alles kostet 1 € (Strom, Wasser, Entsorgung), nur 1-€-Münzen.
Vorteile: Freies WLAN, Skulpturenweg startet direkt am Platz.
Nachteile: Kein Schatten, sehr schlicht.
Gefühl: Ehrlicher, bodenständiger Platz – typisch Frankenwald.
Ruhe: ✅ Ruhig.
Gut Dörnhof bei Kulmbach – Landvergnügen-Stellplatz
Abend bei Landvergnügen
Preis: Landvergnügen (Übernachtung kostenlos, Einkauf im Hofladen erwünscht)
Vorteile: Traumhafte Lage oberhalb des Tals, Blick bis zur Burg, sehr ruhige & einsame Atmosphäre, herzliche Gastgeber, grandioser Hofladen mit exzellenten Fleischprodukten.
Nachteile: Eigentlich keine – höchstens, dass man sich im Hofladen nicht sattkaufen sollte. 😉
Gefühl: Absolute Wohlfühlnacht – still, lecker und erdend.
Ruhe: ✅ Sehr ruhig.
Kronach – Landvergnügen-Stellplatz beim Restaurant „Froschbrünn“
Preis: Landvergnügen (wie gehabt kostenlos mit Vignette).
Vorteile: Ruhige Lage, Einkehrmöglichkeit direkt nebenan.
Nachteile: Parkplatzcharakter, wenig Charme.
Gefühl: Praktisch & bodenständig, für eine Nacht absolut okay.
Ruhe: ➖ Eher ruhig, aber nicht idyllisch.
Versorgung und Infrastruktur – alles da, was man braucht
Auch wenn der Frankenwald dünn besiedelt ist, ist er gut ausgestattet. Kleine Bäckereien, Metzgereien und Lebensmittelhändler gibt es in fast jedem Städtchen. Gasthöfe bieten rustikale, ehrliche Küche: Braten, Klöße, Wild, Brotzeiten und ein fränkisches Bier dazu. Tankstellen, Handwerksbetriebe und Werkstätten habe ich unterwegs mehrfach gesehen. Für Wohnmobilisten ist das beruhigend: man kann hier problemlos eine Woche oder länger unterwegs sein, ohne Angst zu haben, dass man auf dem Trockenen sitzt. Es ist ein Gebiet, das weiß, dass Wanderer, Radfahrer und Reisende willkommen sind – und das spürt man an jeder Ecke.
Wunderbare Stimmung am Bach
Ruhe und Stille – der größte Schatz des Frankenwaldes
Am meisten hat mich die Frankenwaldhochstraße aber mit ihrer Ruhe beeindruckt. Stundenlang sind wir auf Wanderwegen unterwegs, ohne einem einzigen Menschen zu begegnen. Nur das Rascheln der Bäume, das Plätschern der Bäche, ab und zu ein Vogelruf oder das Knacken eines Astes. Maxi springt glücklich über Wurzeln, ich bleibe immer wieder stehen und atme durch. Kein Lärm, kein Verkehr, kein Gedränge. In den Dörfern begegnen uns freundliche Menschen, die grüßen, ohne aufdringlich zu sein. Andere Wohnmobilisten sind selten, und wenn, dann zurückhaltend und freundlich. Der Frankenwald ist keine Region für Massentourismus, sondern für jene, die Stille suchen. Und der Tourismusverband sorgt dafür, dass man sich willkommen fühlt – mit Info-Tafeln, Wanderkarten und gepflegten Wegen.
Fazit – eine Woche Erholung auf der Frankenwaldhochstraße
Eine Woche lang war ich auf der Frankenwaldhochstraße unterwegs. Ich habe Burgen besucht, Täler durchwandert, stille Stunden am Abend mit Günther und Maxi erlebt, Aussichten genossen, Geschichten gehört und Stille gefunden. Es war keine spektakuläre Reise, es war eine wunderbare Reise zu mir selbst. Der Frankenwald hat mir das gegeben, was ich gebraucht habe: Ruhe, Einsamkeit, Natur und freundliche Begegnungen. Es war eine Reise, die mich nicht aufregte, sondern erdete. Maxi und ich sagen: Danke, Frankenwald, für diese stille Zeit. Und während Günther leise vor sich hin brummt, weiß ich: diese Woche bleibt mir lange im Herzen.
Galerie
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Melchior-Otto-Platz
Blick auf die Festung Rosenberg
In der Unterstadt
Ein Quarkerle vor dem Quarkloch
Kleiner Steinbruch am Weg
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Schwarzenbach am Wald
Die Tour auf Komoot
Download GPX der Tour
Die GPX ist aus technischen Gründen als ZIP gepackt.
Hast du ein paar schöne Ideen für deinen Urlaub gefunden? Vielleicht sogar eine GPX heruntergeladen? Oder einfach ein paar schöne Minuten auf find-the-silence verbracht. Ich würde mich über eine Dankeschön sehr freuen… Dankeschön 🙂
Maxi sagt danke
Ein paar Tipps für Wanderführer
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Unsere Reise beginnt in Bamberg, jener Stadt, die mit ihren sieben Hügeln und der Altstadt voller Kirchen und Brauereien ein perfekter Startpunkt ist. Nach einem Spaziergang zur Altenburg und dem Kloster Michaelsberg tauchen wir in die Gassen der Innenstadt ein: Altes Rathaus, Klein-Venedig, Dom, Rosengarten. Ein Landvergnügen-Stellplatz bei Geisfeld bietet uns zwar eine laute, aber immerhin praktische Übernachtung. Bamberg verabschiedet uns mit Rauchbier, Würstchen und einem Hauch Weltkulturerbe. Mit Günther rollen wir hinaus, Maxi schnuppert am Fluss, und wir wissen: Dies ist nur der Anfang.
➡️ Mehr über unseren Besuch in Bamberg findest du auf dieser Seite.
2
Burg Lauenstein
Willkommen auf Burg Lauenstein
Unsere nächste Etappe führt uns zur Burg Lauenstein im nördlichen Frankenwald. Hoch über dem Loquitztal thront sie, stolz und trutzig, und bietet uns einen Einblick in Ritterzeiten und alte Handelswege. DDie Burgmauern erzählen Geschichten von Kämpfen und Rückzügen, während die Arnikapflanze uns zeigt, wie sehr der Frankenwald Heilung und Geschichte miteinander verbindet. ➡️ Mehr über unseren Besuch bei Burg Lauenstein findest du auf dieser Seite
3
Altvaterturm und Schieferdorf Lehesten
Einmal durch Lehesten
Ein Stück weiter erreichen wir den Altvaterturm, ein markantes Denkmal, das hoch über Lehesten thront. Er erinnert an die Vertriebenen aus dem Altvatergebirge und ist ein stiller wie eindrucksvoller Ort. Der Ausblick von oben reicht weit über den Frankenwald hinaus. Gleich daneben liegt das Schieferdorf Lehesten, ein Ort, der tief in der Bergbaugeschichte verwurzelt ist. Alte Schieferbrüche, Werkstätten und das kleine Museum lassen erahnen, wie hart das Leben hier einst war. Maxi liegt im Schatten, während ich durch das Freigelände spaziere. Die Mischung aus Gedenken, Aussicht und Bergbaugeschichte macht diese Station zu einer stillen Etappe. ➡️ Mehr über unseren Besuch am Altvaterturm und im Schieferdorf findest du auf dieser Seite.
4
Bad Steben und die Frankenwarte
Kurhaus Bad Steben
In Bad Steben erleben wir den Kontrast zwischen Kurort und Natur. Der historische Kurpark mit seinen Wandelhallen strahlt Ruhe aus, doch uns zieht es weiter zur Frankenwarte, einem Aussichtsturm, der uns über Wälder, Täler und weite Landschaften blicken lässt. Der kleine Aufstieg lohnt sich, Maxi springt über Wurzeln, während ich den weiten Horizont genieße. Bad Steben ist ein Ort des Wohlbefindens – Thermalbäder, historische Gebäude, Kurhaus – und doch bleibt uns die stille Wanderung zur Frankenwarte mehr im Herzen. Hier oben wird spürbar, wie sehr der Frankenwald Heilung, Aussicht und Einfachheit verkörpert. ➡️ Mehr über unseren Besuch in Bad Steben und an der Frankenwarte findest du auf dieser Seite.
5
Die Höllentour im Höllental bei Lichtenberg
Teufelssteg im Höllental
Nach Bad Steben führt uns die Route in das Höllental bei Lichtenberg, wo die Höllentour, ein FrankenwaldSteigla, auf uns wartet. Über den Felsenpfad steigen wir steil hinauf, über Treppen und Serpentinen, vorbei an Basaltsäulen, Aussichtspunkten und stillen Waldwegen. Unten rauscht die Selbitz, über den Röhrensteig kehren wir zurück. Das Wechselspiel aus Abenteuer oben und quirligem Leben im Tal macht diese Tour besonders. Maxi hüpft über Wurzeln, ich schnaufe auf den Stufen, und beide genießen wir das Erlebnis. Anspruchsvoll, aber lohnend – ein echter Klassiker im Frankenwald. ➡️ Mehr über unsere Wanderung auf der Höllentour findest du auf dieser Seite.
6
Schwarzenbach am Wald und der Döbraberg
Schwarzenbach am Wald
Mitten im Herzen des Frankenwaldes liegt Schwarzenbach am Wald. Der Stellplatz hier ist praktisch, alles kostet einen Euro, sogar Strom und Wasser – allerdings muss man Münzen dabeihaben. Der Skulpturenweg, knapp sechs Kilometer lang, startet direkt am Platz und führt durch Wiesen und Wälder, gesäumt von Kunstwerken. Besonders der große Schriftzug am Hang, wo Maxi und ich den Sonnenuntergang genießen, bleibt unvergesslich. Der Döbraberg, höchster Punkt des Frankenwaldes, lockt mit Aussichtsturm, Radarkuppel und einem Trekkingplatz mit Panoramablick. Hier oben weht der Wind, hier oben fühlt sich die Weite grenzenlos an. ➡️ Mehr über unseren Besuch in Schwarzenbach am Wald und auf dem Döbraberg findest du auf dieser Seite.
7
Quarkloch und Zwergenwald
Ein Quarkerle vor dem Quarkloch
Ein mystischer Ort erwartet uns bei Heide: das Quarkloch. Eine kleine Höhle, um die sich Sagen ranken – Dorfbewohner sollen sich hier im Krieg versteckt haben, doch Gänse verrieten sie. Heute erzählt eine Tafel diese Geschichte, und daneben stehen Figuren der Quarkerle, kleiner Waldgeister. Der benachbarte Steinbruch wirkt wie ein Lost Place, mit Pfeilern und Mauern vergangener Tage. Auf den Waldpfaden begegnen wir dem Zwergenwald, liebevoll mit Holzfiguren gestaltet. Es ist wie ein Spaziergang durch Fantasie und Natur zugleich. Maxi schnüffelt an den Wichteln, ich lächle still. ➡️ Mehr über unsere Wanderung zum Quarkloch und in den Zwergenwald findest du auf dieser Seite.
8
Forstmeistersprung und Steinachklamm
Waldwege
Von Stadtsteinach aus wandern wir auf das Forstmeistersprung-Steigla. Schon der Start an der Scheidmühle führt uns in die Geschichte der Eisenverhüttung, bevor wir über Stufen und stille Pfade zur Ruine Nordeck steigen. Der Weg ist abwechslungsreich, mal schmal und naturbelassen, mal breit und forstlich geprägt. Oben am Forstmeistersprung blicken wir weit ins Tal, während die alte Sage vom verunglückten Forstmeister den Ort geheimnisvoll macht. Ein Abstecher führt uns danach in die Steinachklamm, wo Wasserfälle rauschen und Felsen eng beieinander stehen. Es sind die Momente von Stille, Einsamkeit und urwüchsiger Natur, die diese Station prägen. ➡️ Mehr über unsere Wanderung zum Forstmeistersprung und in die Steinachklamm findest du auf dieser Seite.
9
Kronach
Melchior-Otto-Platz
Unsere Tour führt uns schließlich nach Kronach, die Geburtsstadt von Lukas Cranach. Am Ufer der Haßlach spazieren wir durch Unter-, Mittel- und Oberstadt, erleben die Stadtmauer mit den rosafarbenen Steinen, die vom schwedischen Angriff zeugen, und hören die Geschichte von den „Kronicher Housnkuh“. In der Oberstadt besuchen wir Sankt Johannes, die Anna-Kapelle und entdecken Spuren Cranachs in jeder Ecke. Schließlich erreichen wir die Festung Rosenberg, eine der größten und schönsten Festungen Deutschlands, niemals erobert und voller Geschichte. Von hier blicken wir über Stadt und Frankenwald. ➡️ Mehr über unseren Besuch in Kronach findest du auf dieser Seite.