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Landvergnügen – Mehr als nur ein Stellplatz

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Landvergnügen – Mehr als nur ein Stellplatz

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Landvergnügen

Landvergnügen

Landvergnügen – Mehr als nur ein Stellplatz: Wo die Esel Nachbarn sind und die Stille zu Hause ist

Landvergnügen entdecken: Naturnahe Stellplätze auf Bauernhöfen für ruhige Campingreisen abseits der Massen. Infos & Erfahrungen

Aufwachen mit Esel

Aufwachen mit Esel

Landvergnügen – Mehr als nur ein Stellplatz: Wo die Esel Nachbarn sind und die Stille zu Hause ist

Ein idyllischer Morgen auf dem Land

Ich liege im Wohnmobil und werde ganz langsam wach. Als ich das Rollo meines Fensters öffne, blicke ich hinaus auf eine wunderschöne Landschaft aus Feldern und Wiesen, in der am Horizont ein paar Wälder liegen und gerade die Sonne golden über sanfte Hügel steigt. Ein wahrhaft friedlicher Moment, der noch getoppt wird, als ich bemerke, dass direkt vor meinem rollenden Zuhause drei neugierige Esel stehen, die genüsslich das morgendlich feuchte Gras mümmeln und mich mit ihren großen Augen beäugen! Nein, ich stehe hier nicht wildromantisch in der unberührten Natur, sondern genieße die Gastfreundschaft auf einem Tipp klein Landvergnügen- Stellplatz nahe des Tipp klein UNESCO Welterbes Federsee.
Stellplatz auf dem Weg nach Zadek

Stellplatz auf dem Weg nach Zadek

Meine Reise zum Landvergnügen – Von Slowenien in die deutsche Provinz

Meine erste Berührung mit dem Konzept naturnaher Stellplätze hatte ich auf meiner unvergesslichen Tipp klein Slowenien-Reise, wo ich beschloss, einen ähnlichen Anbieter namens „Schauinsland“ auszuprobieren. Die Erfahrungen, die ich dort auf kleinen Bauernhöfen und im Kreise herzlicher Familien in ganz Slowenien sammeln durfte, waren schlichtweg fantastisch. Selten zuvor hatte ich ein Land so intensiv kennengelernt wie durch diese authentischen Begegnungen. Zurück in Deutschland flatterte mir dann ein verlockendes Angebot von Landvergnügen in die Mailbox. Ich beschloss kurzerhand, den vielleicht größten deutschen Anbieter in diesem Segment auszuprobieren und erwarb eine Mitgliedschaft. Und was soll ich sagen? Mit vollem Erfolg! Im vergangenen Jahr nutzte ich auf gut zehn oder zwölf verschiedenen Bauernhöfen die wunderbare Möglichkeit, für eine Nacht meinen Anker zu werfen. Dabei erlebte ich unzählige zauberhafte Momente, aber, um ehrlich zu sein, auch ein paar, die etwas weniger spektakulär waren. Für mich persönlich liegt der größte Vorteil darin: In meinen Anfängen als stolzer Besitzer eines Wohnmobils liebte ich es, die Freiheit des Tipp klein Wildcampens zu genießen, einsam in der Natur auf abgelegenen Wanderparkplätzen oder stillen Wegrändern zu stehen und die pure Einsamkeit aufzusaugen. Doch mit dem explosionsartigen Camping-Boom während der Corona-Zeit hat sich diese unbeschwerte Freiheit leider spürbar verändert. Kaum jemand scheint sich heutzutage noch über ein einsam in der Natur parkendes Wohnmobil zu freuen. Seitdem suche ich vermehrt offizielle Tipp klein Stellplätze auf, die jedoch oft überfüllt sind und selten das ersehnte Gefühl von ungestörtem Camping in der Natur vermitteln. Landvergnügen bietet mir dieses verloren geglaubte Gefühl endlich wieder, und ich genieße jede einzelne Nacht in vollen Zügen.
Entspannt übernachten

Entspannt übernachten

So funktioniert das Abenteuer Landvergnügen – Dein Schlüssel zur naturnahen Übernachtung

Das Prinzip von Landvergnügen ist denkbar einfach und genial zugleich. Man erwirbt eine Jahresmitgliedschaft (aktuell für 69 Euro), die einem Zugang zu einer praktischen App und einer persönlichen Mitgliedsnummer verschafft. In dieser App sind alle teilnehmenden Übernachtungsmöglichkeiten in Deutschland (und ab 2025 erfreulicherweise auch in Österreich und der Schweiz) übersichtlich aufgelistet. Zu jedem Hof oder Weingut findet man detaillierte Informationen über die angebotenen Möglichkeiten, die Besonderheiten des Betriebs sowie die Kontaktdaten inklusive Telefonnummer. Dank der aktiven Landvergnügen-Community findet man oft auch eine Vielzahl von hilfreichen Bildern und aktuellen Rezensionen, die einen guten Eindruck vom Stellplatz und den Gastgebern vermitteln.
Unter der Kapelle

Unter der Kapelle

Ein typischer Besuch auf einem Landvergnügen Hof – Zwischen Reservierung und herzlichem Abschied

Ein typischer Aufenthalt auf einem Landvergnügen Stellplatz beginnt in der Regel mit einer kurzen Reservierung, die man frühestens 48 Stunden vor der geplanten Ankunft tätigen kann. Erfreulicherweise bieten immer mehr Gastgeber die fantastische Möglichkeit, direkt über die App per Knopfdruck zu reservieren, was die Planung ungemein erleichtert. Andernfalls nimmt man sich die Zeit, den Gastgeber telefonisch zu kontaktieren und nachzufragen, ob noch ein ruhiges Plätzchen frei ist. Meistens klappt dies reibungslos, und ich erreiche zur vereinbarten Zeit den Hof, klingle freundlich an der Tür und werde in der Regel sehr herzlich willkommen geheißen. Mir wird zunächst der Hofladen gezeigt, in dem die hofeigenen Köstlichkeiten präsentiert werden, und anschließend wird mir der zugewiesene Stellplatz gezeigt. Manchmal muss man dafür noch ein kleines Stück über das Gelände fahren, denn oft liegen die idyllischen Stellplätze auf einer grünen Wiese, am Rande eines Feldes oder in der Nähe einer alten Scheune. Nach einer hoffentlich erholsamen und ruhigen Nacht verabschiede ich mich natürlich persönlich von meinen freundlichen Gastgebern und bedanke mich für die gewährte Gastfreundschaft. Selbstverständlich gehört zu einem gelungenen Landvergnügen-Aufenthalt auch der Einkauf im Hofladen, je nachdem, was der Hof gerade anbietet. Ich persönlich achte immer darauf, einen Betrag von mindestens 10 bis 15 Euro auszugeben, was ich angesichts der oft verlockenden Angebote aber auch gerne mal übertreffe. Wenn ein Gästebuch ausliegt, hinterlasse ich natürlich gerne einen netten Eintrag, und selbstverständlich sollte auch eine kleine, positive Rückmeldung in der Landvergnügen-App erfolgen, vielleicht sogar ergänzt durch ein paar aussagekräftige Fotos, damit auch nachfolgende Gäste einen guten Eindruck bekommen.
Sonnenuntergang auf dem Hof

Sonnenuntergang auf dem Hof

Die vielen Vorzüge des Landvergnügen Lebens – Mehr als nur ein kostenloser Stellplatz

Die Vorteile, die Landvergnügen bietet, sind vielfältig und überzeugend. Da ist zum einen die direkte Unterstützung der lokalen Gastgeber und ihrer oft mit viel Herzblut geführten Betriebe. Dann sind da die unglaublich leckeren und hochwertigen Produkte, die man in den Hofläden entdecken kann. Ein weiterer unschlagbarer Pluspunkt ist die Möglichkeit, unglaublich naturnah und oft sehr ruhig zu übernachten und dabei die Seele baumeln zu lassen – ganz im Sinne von „Find the silence“. Auch die Sicherheit spielt eine Rolle, da die Stellplätze im Vorfeld reserviert wurden. Zudem ist die Anzahl der gleichzeitig übernachtenden Wohnmobile auf den meisten Höfen auf maximal drei begrenzt, was zu einer angenehm ruhigen und entspannten Atmosphäre beiträgt. Und nicht zuletzt sind es die oft sehr freundlichen und gastfreundlichen Menschen, die hinter den Landvergnügen-Höfen stehen.
Stellplatz Samhof

Stellplatz Samhof

Auch die Schattenseiten gehören dazu – Die kleinen „Aber“ beim Landvergnügen

Bei all den positiven Aspekten gibt es natürlich auch ein paar Punkte, die man als potenzielle Nachteile sehen kann. Da ist zum einen der Verlust an spontaner Flexibilität, da man sich im Vorfeld festlegen muss, wann und wo man seinen Tag beendet – etwas, das in meinen unstrukturierten Vanlife-Alltag nicht immer optimal hineinpasst. Auch wenn die meisten Stellplätze wirklich idyllisch sind, gab es auch schon einige wenige, die mir persönlich nicht so gut gefallen haben. Umdrehen und weiterfahren ist dann allerdings weniger einfach, da man sich ja angemeldet hat. Ein wesentlicher Punkt ist auch die manchmal falsche Vorstellung, dass die Übernachtungen komplett kostenfrei sind. Natürlich zahlt man nicht direkt für den Stellplatz, sondern über den Einkauf im Hofladen. Und auch wenn man dafür hochwertige Produkte erhält, bedeutet es dennoch, dass man pro Nacht in der Regel einen Betrag von 10 bis 20 Euro ausgibt. Dazu kommt natürlich noch die jährliche Mitgliedsgebühr.
kleiner Hofladen

kleiner Hofladen

Knackpunkte und ungeschriebene Gesetze

Es gibt einige wichtige Aspekte, die man beim Landvergnügen beachten sollte. Zum einen ist es ratsam, sich im Vorfeld genau zu informieren, welche Angebote der jeweilige Hof bereithält. Viele Höfe beispielsweise erlauben keine Hunde, oft aus Rücksicht auf eigene Tiere oder empfindliche Nutzpflanzen. Solche Höfe fallen für mich und Maxi natürlich von vornherein weg. Man sollte sich also immer erkundigen, ob der Hof die eigenen Bedürfnisse erfüllt. Nur wenige Höfe erlauben beispielsweise Wohnwagen auf ihren Stellplätzen oder nehmen mehr als drei Gastfahrzeuge auf. Ein weiterer wichtiger Knackpunkt ist der respektvolle Umgang mit den Gastgebern. Es gehört zum guten Ton auf Landvergnügen-Höfen, dass man nicht nur kurz „Hallo“ sagt bei der Ankunft, sondern auch im Hofladen einkauft und sich am Morgen wieder persönlich verabschiedet. Eine Gastgeberin im Allgäu erzählte mir einmal traurig, dass es leider immer wieder vorkommt, dass Gäste morgens einfach abreisen, ohne ein Wort des Dankes oder einen Einkauf im Hofladen. Das finde ich sehr schade, denn die Gastgeber erhalten für die Übernachtung ihrer Gäste ja keine direkte Vergütung, sondern sind auf den Umsatz im Hofladen und den freundlichen Austausch mit ihren Besuchern angewiesen. Und oft sind die Stellplätze unglaublich liebevoll und mit nicht unerheblichem Aufwand hergerichtet worden! Übrigens, eine kleine Anekdote am Rande: In Tipp klein Slowenien ist es bei ähnlichen Gastgebern üblich, dass man abends noch zu einer kleinen Verköstigung auf die Terrasse oder ins Wohnzimmer eingeladen wird. Man genießt gemeinsam ein Glas einheimischen Wein, probiert die Produkte des Hofes und unterhält sich angeregt – manchmal ein, zwei oder sogar drei Stunden lang – über Gott und die Welt, die Reise, Slowenien und vieles mehr. Für uns Deutsche mag das zunächst etwas ungewöhnlich erscheinen, war aber im Nachhinein jedes Mal eine wundervolle und bereichernde Erfahrung. Ach ja, noch ein wichtiger Punkt sind natürlich unsere geliebten Vierbeiner. Auf vielen Höfen gibt es eigene Tiere – Hunde, Katzen, Esel, Hühner und vieles mehr. Eine Nacht auf meiner Eifeltour verbrachte ich mit Maxi sogar direkt auf der Weide einer friedlichen Schafherde. Völlig ungestört kamen die Schafe im Laufe des Abends immer näher an unser Wohnmobil heran, während wir gemütlich davor saßen – für Maxi eine echte Herausforderung, ruhig zu bleiben! Leider ist es wohl für viele Wohnmobilisten eine große Herausforderung, ihre Hunde an die Leine zu nehmen! Egal wie brav und gut erzogen dein Hund ist oder wie klein und anständig er sein mag, bitte nimm ihn einfach an die Leine, um die Nerven der Hoftiere und deiner Gastgeber zu schonen!
Höfe und Dörfer

Höfe und Dörfer

Mein Fazit: Eine Bereicherung für naturnahe Reiseabenteuer

Abschließend lässt sich sagen, dass Landvergnügen für mich eine echte Bereicherung für meine naturnahen Reiseabenteuer darstellt. Die Vorteile überwiegen für mich persönlich deutlich die genannten Einschränkungen. Wer Wert auf Ruhe, authentische Begegnungen und die Unterstützung regionaler Betriebe legt, der ist hier genau richtig. Wenn auch du Lust bekommen hast, diese besondere Art des Reisens auszuprobieren und meinen kleinen Blog damit zu unterstützen, freue ich mich, wenn du über den folgenden Link eine Mitgliedschaft bei Tipp klein Landvergnügen abschließt (Affiliate-Link). Ich habe bereits viele wunderschöne Erlebnisse gehabt und freue mich schon auf viele weitere, beispielsweise auf geplante Touren durch den Osten Deutschlands oder den malerischen Schwarzwald im Jahr 2025. Und wer Interesse an weiteren Berichten und Eindrücken rund um Wochenendtrips oder längere Reisen mit dem Fokus auf Landvergnügen hat, der findet weiter unten auf meiner Seite eine ganze Reihe an Artikeln zu diesem spannenden Thema.

* Affiliate Links – Werbung! Mit dem Kauf eines Artikels unterstützt du diesen Blog – für dich kostet es keinen Cent mehr. Danke!

Zum Starten einer Diashow einfach auf ein Bild klicken, zurücklehnen und genießen!

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