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Rechtenstein – eine Wanderung zwischen Donau, Braunsel und Burgromantik

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Rechtenstein – eine Wanderung zwischen Donau, Braunsel und Burgromantik

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Rechtenstein – eine Wanderung zwischen Donau, Braunsel und Burgromantik

Rechtenstein – eine Wanderung zwischen Donau, Braunsel und Burgromantik

Rechtenstein – eine Wanderung zwischen Donau, Braunsel und Burgromantik

Die Wanderung bei Rechtenstein führt durch stille Täler, vorbei an der Braunsel, zur Donau und hinauf zu Burg und Höhle – ein abwechslungsreicher Schatz der Schwäbischen Alb.

Rechtenstein-Panorama

Rechtenstein-Panorama

Rechtenstein – eine Wanderung zwischen Donau und Burgromantik

Nach unseren Touren in Riedlingen und dem Abstecher zur keltischen Heuneburg zieht es mich diesmal ein Stück weiter donauabwärts. Zwischen Kloster Obermarchtal, Lautertal und Riedlinger Alb liegt Rechtenstein, ein kleines Dörflein, das mir bislang seltsam unscheinbar erschien. Doch als ich es zum ersten Mal bewusst betrete, bin ich augenblicklich verliebt: eine Burg auf dem Felsen, eine geheimnisvolle Höhle, die Donau, die sich träge vorbeischiebt, und stille Aussichtspunkte, die das Tal wie ein Gemälde öffnen. Heute starte ich mit Maxi von Emeringen, wo ein kleiner Wanderparkplatz nahe eines Grill- und Spielplatzes liegt – der perfekte Ort für Familien und zugleich unser Ausgangspunkt für eine Wanderung, die mich noch lange begeistern wird.


Wir starten ins Märzenbechertal

Wir starten ins Märzenbechertal

Durch das Märzenbechertal

An einem frühen Herbstmorgen ziehen Maxi und ich los. Erste Sonnenstrahlen blinzeln durch die Bäume, und bald stehen wir im Märzenbechertal. Hier, so erzählen Schilder, blühen im Frühjahr zahllose Märzenbecher, fast wie im nahen Wolfstal – ein weißes Wundermeer, das ich mir jetzt, zwischen Taugras und bunten Blättern, nur vorstellen kann. Der Pfad jedoch verliert sich im hohen Gras, klatschnass vom Morgentau, und endet schließlich im Dickicht. Maxi springt fröhlich voran, während ich mich über den verwilderten Weg wundere – eine traumhafte Ecke, die dringend Pflege verdient hätte. Schweren Herzens kehren wir zurück, nehmen den Forstweg oberhalb des Tals und erhaschen dafür erste Blicke ins Donautal, wo bereits die Burg Rechtenstein am Horizont aufragt.


Im Donautal

Im Donautal

Erste Begegnung mit der Donau

Wieder scheint es, als wollte uns die Landschaft auf die Probe stellen: Ein Weg endet abrupt im Feld. Doch diesmal haben wir Glück, denn frisch gemäht können wir das offene Terrain überqueren. Schwäne ziehen gemächlich über die Donau, Vögel zwitschern, die Sonne spielt im Wasser – ich halte inne, um die Ruhe zu spüren. Am Ende des Feldes führt endlich ein schmaler Pfad weiter, direkt am Fluss entlang. Ein Wechsel aus Donauufer, kleinen Waldstücken und der leisen Ahnung von Geschichte begleitet uns – es ist genau die Mischung, die für mich das Wesen der Schwäbischen Alb ausmacht.


Geisterhöhle

Geisterhöhle

Am Hochfelsen und die Geisterhöhle

Die Donau führt uns weiter zu einem mächtigen Felsmassiv, dem Hochfelsen, an dessen Fuß unser Pfad entlangführt. Es ist einer jener Wege, wo links nur der Fels und rechts nur der Fluss ist – eine Passage, die man am liebsten nie verlassen möchte. Bald erreichen wir Rechtenstein selbst und entdecken die Geisterhöhle. Über Stufen geht es hinauf, und schon stehen wir in einem Vorraum, von dem sich kleine Gänge abzweigen. Mit Taschenlampe ließe sich mehr erforschen, doch allein der Blick durch die schmale Öffnung zurück ins Donautal ist überwältigend. Archäologen fanden hier Knochen von Bären und Rentieren, Spuren aus der Römerzeit, aber keine der Steinzeit. Ein Ort zwischen Sage und Wissenschaft, ideal für ein stilles Innehalten – Maxi schnuppert derweil neugierig in jede Nische.


Wasserkraft in Rechtenstein

Wasserkraft in Rechtenstein

Technik, Kirche und Burg

Wieder unten am Fluss stoßen wir auf das Wasserkraftwerk Rechtenstein, eines der ältesten Laufwasserkraftwerke der Donau, das bis heute Strom erzeugt. Ein kleines Technikmuseum kann nach Voranmeldung besucht werden – ein Stück Industriegeschichte mitten im Donautal. Über Stufen steigen wir weiter hinauf zur barocken Filialkirche, die dem Kloster Ottobeuren zugeordnet war. Ihre Ausstattung ist schlicht, aber gerade das gefällt mir: Fresken, Altäre und die Figurengruppe der „drei Elenden“ erinnern an die barocken Wurzeln und zugleich an die spirituelle Tiefe des Ortes. Noch ein Stück höher thront die Burg, einst Sitz des Adelsgeschlechts der Herren von Rechtenstein – mit Blicken, die über das Donautal schweifen, während Maxi sich zufrieden ins Gras rollt.


Kleine Wanderhütte

Kleine Wanderhütte

Hochwarthhütte und Albhochfläche

Wir setzen die Wanderung fort, steigen weiter durch Wald und erreichen bald die Hochfläche. Hier steht die Hochwarthhütte, die man sogar mieten kann – mit fantastischem Blick ins Donautal und bis zu den Türmen des Kloster Obermarchtal. Ein stiller Ort für Pausen, mit dem Gefühl, weit über allem zu stehen. Maxi legt den Kopf auf meine Schuhe, ich trinke einen Schluck Wasser und lasse die Weite wirken, bevor wir über lange Wege entlang von Feldern und Wäldern weiterziehen – begleitet vom Summen der Traktoren in der Ferne.


Rückweg durchs Trockental

Rückweg durchs Trockental

Rückweg durchs Trockental

Der Rückweg führt uns durch ein typisches Trockental, eine geologische Besonderheit der Schwäbischen Alb. Einst floss hier Wasser, heute erinnern nur die geschliffenen Muschelkalkfelsen und die weichen Kurven des Weges daran. Zwischen Bäumen, Sonnenstrahlen und Stille laufen wir bergab, fast so, als ginge es in eine andere Zeit. Kaum Menschen begegnen uns, und ich denke mir, wie gut es der Alb täte, wenn auch ihre Wölfe wieder Einzug hielten. Schließlich stoßen wir wieder auf die Donau und steigen dann langsam zurück zum Parkplatz bei Emeringen. Günther, unser Wohnmobil, wartet schon; Maxi springt hinein, dreht eine Ehrenrunde und liegt dann seufzend in seinem Körbchen.


Blick auf Rechtenstein

Blick auf Rechtenstein

Fazit

Die Runde um Rechtenstein misst rund zwölf Kilometer, knapp 300 Höhenmeter und ist eine Wanderung voller Vielfalt: verwilderte Täler, stille Flussufer, geheimnisvolle Höhlen, barocke Kirchen, mächtige Burgruinen und weite Ausblicke. Es ist ein Weg, der zeigt, was die Schwäbische Alb kann: Natur, Geschichte und Ruhe auf engstem Raum verbinden. Für mich ist Rechtenstein ein Ort, der das Herz berührt – und Maxi würde wohl sagen: ein Paradies für Pfoten, Wasser und Abenteuer.

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Galerie

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Die Tour auf Komoot

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Die GPX ist aus technischen Gründen als ZIP gepackt.

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(Achtung – Originalfassung der Tour, inklusive Wegende im Märzenbechertal)

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