Mit den Wichteln zur Frankenwarte
per person

Mit den Wichteln zur Frankenwarte
Mit den Wichteln zur Frankenwarte
Die Frankenwarte bei Hirschberglein: Aussichtsturm, Wichtelpfad und weiter Blick über den Frankenwald – ein lohnender Stopp auf der Hochstraße.

Willkommen an der Frankenwarte
Mit den Wichteln zur Frankenwarte
Unsere Wohnmobiltouren führen uns seit Jahren zu besonderen Orten: in die farbintensive Provence, ins überraschend vielfältige Luxemburg, durch das liebliche Weserbergland. Nun rollen wir über die Frankenwald-Hochstraße. Die ersten Tage brachten uns den Arnikapfad bei Teuschnitz, eine Wanderung um Burg Lauenstein, den stillen Stellplatz unter dem Altvaterturm, das Schieferdorf Lehesten und die Gedenkstätte Laura. Heute aber steht ein neuer Höhepunkt auf dem Programm: die Frankenwarte bei Hirschberglein.

Blick aus dem Fenster
Von Lehesten zur Frankenwarte
Die Fahrt beginnt ruhig, vorbei an der Ködeltalsperre, die sich als weniger zugänglich erweist als gedacht. Über eine schmale, stille Straße erreichen wir Geroldsgrün und bald darauf Hirschberglein. Parkplätze sind hier rar, doch etwas außerhalb finde ich am Wanderheim einen Platz. Maxi freut sich auf den Spaziergang, und wir folgen einer kleinen Straße, biegen auf Feldwege ab – die Frankenwarte ist gut ausgeschildert. Schon bald taucht am Wegrand der Wichtelpfad auf, eine liebevoll gestaltete Miniaturwelt mit Häuschen, Kirche und kleinen Szenen, die den Weg zur Frankenwarte märchenhaft begleiten.

Wichtel-Mühle
Der Wichtelpfad zur Frankenwarte
Der Wichtelpfad ist ein lokales Projekt, das Wanderern und Familien den Weg zur Frankenwarte versüßt. Miniaturhäuser mit Schindeldächern, winzige Figuren und Alltagszenen der Wichtel säumen den Pfad. Manche sind neu, andere wirken wie Relikte vergangener Jahre – alle zusammen schaffen sie eine besondere Stimmung. Der Pfad führt sanft bergauf, bis sich die Frankenwarte vor uns erhebt.

Die Frankenwarte
Geschichte und Ausblick der Frankenwarte
Die Frankenwarte wurde in den 1930er-Jahren vom Frankenwaldverein auf dem Hirschhügel erbaut. Der Turm ist rund acht Meter hoch und aus massivem Stein, was ihm einen sicheren Stand und ein beständiges Erscheinungsbild verleiht. Von der Frankenwarte reicht der Blick weit über den Frankenwald: zum Döbraberg, ins Höllental, hinüber ins Fichtelgebirge und über tiefe Täler, die das Bild dieser Landschaft prägen. An klaren Tagen lässt sich die Vielfalt des Mittelgebirges von hier besonders eindrucksvoll sehen.

Infotafel Frankenwarte
Geologie und Geographie des Frankenwaldes
Der Frankenwald ist Teil des Thüringisch-Fränkischen Schiefergebirges und geprägt von Grauwacke, Schiefer und Quarziten aus dem Unterkarbon. Die Hochfläche liegt meist zwischen 500 und 800 Metern, durchschnitten von tief eingeschnittenen Kerbtälern, die in Jahrmillionen durch Erosion entstanden. Die Frankenwarte steht auf einer dieser Höhen, die den Übergang zwischen Hochfläche und Tal markiert, und bietet damit einen idealen Blick auf die typische Topographie.

Blick aus dem Fenster
Zurück von der Frankenwarte
Der Rückweg führt uns erneut über den Wichtelpfad. Jetzt, im warmen Nachmittagslicht, wirkt er fast noch lebendiger. Hinter Hirschberglein öffnet sich der Blick über Felder und Wiesen, bevor wir am Wohnmobil ankommen. Von hier ist es nur ein kurzer Weg nach Bad Steben, wo unser reservierter Stellplatz wartet.
Ausblick auf die kommenden Etappen
Die Frankenwald-Hochstraße hält noch viele Stationen bereit: das Höllental mit seiner spektakulären Schlucht, Bad Steben mit Thermalbad und Kurpark, vielleicht ein Besuch im Besucherbergwerk. Danach wollen wir weiter gen Süden, bevor neue Touren warten – durch das Erzgebirge, das Zittauer Gebirge und die Lausitzer Seenlandschaft. Die Frankenwarte aber bleibt einer der Orte, die uns noch lange im Gedächtnis bleiben.
Die Tour auf Komoot
Download GPX der Tour

Die GPX ist aus technischen Gründen als ZIP gepackt.
Interaktive Karte von Luxemburg
Bleib uns verbunden!
Fehler: Kontaktformular wurde nicht gefunden.
Destination

















