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Majestätisch thront Vianden

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Majestätisch thront Vianden

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Majestätisch thront Vianden

Majestätisch thront Vianden

Majestätisch thront Vianden

Ein Besuch einer der schönsten Burgen der Welt

Entdecke die majestätische Burg Vianden: Eine der schönsten Burgen Europas mit beeindruckender Geschichte, prunkvollen Räumen und atemberaubender Aussicht!

Vianden-Panorama

Vianden-Panorama

Majestätisch thront Vianden:

Ein Besuch einer der schönsten Burgen der Welt

Unsere Wohnmobil-Tour durch das abwechslungsreiche Luxemburg hat uns nach den beeindruckenden Naturerlebnissen im Müllerthal, mit seinen Höhepunkten in Echternach, den Wanderungen auf dem Müllerthal Trail 2 und der Erkundung des Rundwanderwegs B1 in Berdorf, nun in eine neue Region geführt. Wir sind unterwegs ins Ösling, oder wie die Luxemburger sagen, ins Éislek. Die zweite Etappe unserer Reise durch dieses charmante Land soll uns zu einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten dieser nördlichen Region führen. Unser erstes Ziel ist die majestätische Burg Vianden, die trotzig und mächtig hoch über dem Tal der Our thront. Dass CNN diese Burg vor einigen Jahren zu den 20 schönsten Burgen der Welt zählte, hat unser Interesse natürlich geweckt, und so stehen wir schon bald ehrfürchtig unterhalb von Vianden.
Willkommen auf Vianden

Willkommen auf Vianden

Ankunft in Vianden und die Fahrt zur Burg

Die Fahrt durch das malerische Städtchen Vianden gestaltet sich mit unserem Günther nicht ganz einfach. Die Straßen sind eng und der Verkehr überraschend rege. Nachdem wir uns an mehreren parkenden Lastwagen vorbeigezwängt haben, beginnt die Suche nach einem geeigneten Parkplatz. Es erweist sich als sinnvoll, mit dem Wohnmobil etwas weiter den Berg hinaufzufahren, denn dort finden sich die größeren und breiteren Parkflächen, die für unser Gefährt besser geeignet sind als die unten im Dorf Vianden. Alle Parkplätze sind kostenpflichtig und schlagen mit etwa einem Euro pro Stunde zu Buche. Ich lasse meinen treuen Begleiter Maxi im Auto zurück, da Hunde auf der Burg Vianden leider nicht erlaubt sind, schnappe meine Kamera und spaziere los. Der gut markierte Weg hinauf zur Burg Vianden ist leicht zu finden, denn die imposante Anlage lacht einem schon von Weitem entgegen.
Ausgeschilderter Rundgang

Ausgeschilderter Rundgang

Eintritt und erster Eindruck im Burghof

Am Eingang zur Burg Vianden befindet sich der Depothof. Hier erhält man einen Überblick über die Eintrittspreise: Erwachsene zahlen aktuell 13 €, Studenten und Kinder erhalten Ermäßigungen (2025). Für zwei Euro kann man einen Audioguide mieten, um die Geschichte und die einzelnen Bereiche der Burg Vianden auf eigene Faust zu erkunden. Ich persönlich habe mir die LuxembourgCard zugelegt, die mir an drei Tagen kostenlosen Eintritt zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten in ganz Luxemburg bietet – eine wirklich lohnende Investition, wenn man plant, viele Attraktionen zu besuchen. Mit dieser Karte passiere ich problemlos den freundlichen Herrn an der Pforte und stehe nun endlich im Burghof von Vianden. Ich bin überrascht von der Modernität einiger Gebäude, denn das Infozentrum wirkt sehr neu und einladend. Hier gibt es nicht nur die Möglichkeit, eine Kleinigkeit zu essen oder ein Souvenir zu erstehen, sondern auch eine informative Ausstellung zur Entstehungsgeschichte der Burg Vianden. Der Rundgang ist bestens ausgeschildert, und so folgen wir den Pfeilen in Richtung des eigentlichen Eingangs.
Begrüßung in der Waffenkammer

Begrüßung in der Waffenkammer

Erkundung des Erdgeschosses: Waffenkammer und Krypta

Gleich auf Niveau eins, dem Erdgeschoss der Burg Vianden, werden wir von ihrem besonderen Charme gefangen genommen. Wir stehen in der beeindruckenden Waffenkammer, in der tatsächlich prunkvolle Rüstungen aufgestellt sind. Eine alte Kanone in der Ecke scheint ebenso auf bessere Zeiten zu warten wie die verschiedenen historischen Waffen an den Wänden. Alles präsentiert sich in einem wunderschön hergerichteten Zustand und ist mit informativen Texten versehen. Begeistert spaziere ich weiter in die archäologische Krypta. Hier kann man wunderbar nachvollziehen, wie die historischen Zeugnisse in der Vergangenheit ausgegraben wurden. Über einen Steg lässt sich die Entstehungsgeschichte der Burg Vianden perfekt überblicken. Dahinter befinde ich mich in der unteren Kapelle und nur wenige Schritte weiter in der sehr gemütlichen Ritterstube.
Herrliche Räume

Herrliche Räume

Die bewegte Geschichte der Burg Vianden

Die Geschichte der Burg Vianden reicht von einer ursprünglichen Festung im 11. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Im 12. und 13. Jahrhundert erlebte Vianden seine Blütezeit als Stammsitz der mächtigen Grafen von Vianden, die enge Verbindungen zum französischen Königshaus und dem Haus Nassau pflegten und in zahlreiche internationale Konflikte verwickelt waren. Im 17. Jahrhundert erhielt die Burg einen Palas im Renaissancestil, bevor sie im 19. Jahrhundert zusehends verfiel. Erst im 20. Jahrhundert begann eine aufwendige Restaurierung, die diese beeindruckende Anlage wieder in neuem Glanz erstrahlen ließ.
Wunderschön eingerichtete Räume

Wunderschön eingerichtete Räume

Prunkvolle Räume im ersten Obergeschoss

Im ersten Obergeschoss der Burg Vianden führt unser Weg zunächst über eine Terrasse, die einen herrlichen Blick nach draußen bietet, bevor wir die beeindruckende Galerie erreichen. Einer der schönsten Räume hier ist zweifellos die obere Kapelle, ein wirklich wunderschöner und farbenfroh leuchtender Raum. Ich bin beeindruckt und blicke von hier oben hinab in die untere Kapelle, die eine ganz besondere Stimmung ausstrahlt.
Die kleine Kapelle

Die kleine Kapelle

Die Gemächer der Grafen: Ein Blick in die Vergangenheit

Schließlich erreichen wir in der Burg Vianden die beeindruckenden Gemächer. Es gibt den Raum der Damen, den Raum des Grafen, ein prächtiges Schlafgemach, ein Zimmer mit dem detaillierten Stammbaum der Burg Vianden, die fast wie eine Folterkammer wirkende Küche und vieles mehr. Alle Zimmer sind mit viel Liebe zum Detail und historischen Möbeln ausgestattet, sodass man sich wirklich gut vorstellen kann, wie das Leben hier einst ausgesehen haben mag. So gelangen wir schließlich in den Rittersaal, wahrscheinlich einer der prächtigsten Räume der gesamten Burg Vianden. Während meines Besuchs konnte man hier eine wunderschöne Ostereierausstellung bewundern, doch der Raum selbst mit seiner imposanten Architektur war für mich das eigentliche Highlight. Der Rundgang führt uns nur noch einmal hinunter in den alten Weinkeller und durch weitere kleine Räume, bevor wir auch schon das Ende unserer Erkundung der Burg Vianden erreichen. Ich spaziere noch einmal kurz durch das moderne Informationszentrum, entscheide mich aber gegen den Kauf eines Souvenirs.
Blick auf Dorf Vianden

Blick auf Dorf Vianden

Abstieg in die Stadt und Erkundung Viandens

Nach meinem Besuch der Burg Vianden spaziere ich hinunter in das kleine Städtchen. Wer vom Eingang der Burg aus nach rechts abbiegt, findet einen wunderschönen kleinen Wanderweg, der direkt hinab ins Zentrum führt. Man kommt vorbei an einem malerischen Aussichtspunkt mit einem ehemaligen Wachturm, der daran erinnert, dass das gesamte Städtchen einst von einer beeindruckenden Stadtmauer umgeben war. Auch die kleine Kirche im Ort ist sehenswert, denn hier liegt nicht nur eine Gräfin begraben, sondern es gibt auch zwei beeindruckende Altarräume zu entdecken. Danach schnaufe ich mich den steilen Weg wieder hinauf, nicht ohne in der örtlichen Bäckerei noch schnell ein paar Leckereien eingekauft zu haben. Das Städtchen Viandenselbst ist zwar sehr schön anzuschauen, leider führt die Hauptstraße mitten hindurch, und es gibt kaum Gehsteige, was das Vorbeigehen mit dem regen Verkehr etwas unangenehm macht.

Blick über den StauseeFazit: Burg Vianden – Ein unvergessliches Highlight

Die Burg Vianden war eine fantastische Erfahrung und ist wirklich eine wunderschöne Burg. Ich müsste zwar noch einige mehr Burgen kennenlernen, um beurteilen zu können, ob sie tatsächlich zu den 20 schönsten der Welt gehört, aber auf alle Fälle zählt sie zu den beeindruckendsten, die ich bisher besucht habe. Maxi und ich packen unsere Sachen und fahren nun weiter in Richtung Norden entlang der Our. Bald verlassen wir die deutsch-luxemburgische Grenze und fahren tiefer ins Inland, denn unser nächstes Ziel ist Wiltz, wo wir uns auf die Spuren der Ardennenoffensive begeben wollen, bevor es weiter zum großen Stausee der Sauer geht.

Zur Website der Burg

Galerie

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