Herzlich willkommen
auf <Find-the-silence.de

Latest News
Follow Us
GO UP

Auf den Spuren der Quarkerle – Wanderung zum Quarkloch

separator
Price
Scroll down

Auf den Spuren der Quarkerle – Wanderung zum Quarkloch

per person
Auf den Spuren der Quarkerle – Wanderung zum Quarkloch

Auf den Spuren der Quarkerle – Wanderung zum Quarkloch

Auf den Spuren der Quarkerle – Wanderung zum Quarkloch

Das Quarkloch bei Haide führt durch mystische Wälder, alte Steinbrüche und Sagenpfade – ein stilles Abenteuer im Herzen des Frankenwaldes.

Dunkler Wald

Dunkler Wald

Auf den Spuren der Quarkerle – Wanderung zum Quarkloch

Unsere Reise durch den Frankenwald bringt uns zu Burgen, Bergen und stillen Wäldern. Nach zwei Nächten in Schwarzenbach am Wald, wo wir den Döbraberg erklommen haben, wollen wir eine kleinere, kühlere Tour einschieben. Ein Bachtal, schattig und leise, scheint genau das Richtige. Wir starten in Haide, schnüren unsere Wanderschuhe und folgen einem schmalen Pfad am Wasser entlang. Maxi läuft voraus, seine Pfoten platschen ins seichte Ufer, während ich die frische Luft tief einatme. Es ist einer dieser Tage, an denen der Wald nicht nur Ruhe, sondern auch Geschichten bereithält.
Dichte Waldwege

Dichte Waldwege

Wanderwege zum Quarkloch

Das Quarkloch ist über zwei große Rundwege erreichbar: den OS 12 Querkela-Weg mit rund zwölf Kilometern Länge und den OS 14 Eisvogel-Weg mit knapp zehn Kilometern. Beide führen durch dunkle Wälder, vorbei an Wiesen und immer wieder entlang des kleinen Baches, der das Tal begleitet. Die Wege sind gut markiert, aber wild geblieben, oft von Farnen und Sträuchern überwachsen. Ich laufe langsam, spüre den kühlen Atem des Waldes, während Maxi mit gespitzten Ohren mal hier, mal dort schnuppert. Es ist eine Wanderung, die wie geschaffen scheint für jene, die Stille und kleine Geheimnisse lieben.
Kleiner Steinbruch am Weg

Kleiner Steinbruch am Weg

Der große Steinbruch

Plötzlich verändert sich die Landschaft. Der schmale Pfad öffnet sich, und vor uns ragen die Mauern eines alten Steinbruchs auf. Rostfarben schimmern die Wände, gezeichnet von Eisen- und Kupferkies, die hier einst abgebaut wurden. Verlassene Pfeiler stehen wie Mahnmale einer vergangenen Zeit, und zwischen den Felsen entdeckt man noch Spuren alter Bearbeitung. Maxi bleibt stehen, schaut hinauf zu den hohen Wänden, und ich fühle mich klein in diesem steinernen Theater. Der Ort wirkt wie ein Lost Place mitten im Wald, zugleich bedrohlich und faszinierend. Stille liegt über den Mauern, als hätten die Arbeiter sie gerade erst verlassen.
Ein Quarkerle vor dem Quarkloch

Ein Quarkerle vor dem Quarkloch

Sage und Quarkloch

Hinter dem Steinbruch erreichen wir eine Infotafel, die von der Sage des Quarklochs erzählt. Die Dorfbewohner sollen sich hier in Kriegszeiten versteckt haben, mitsamt ihren Gänsen. Doch das laute Geschnatter hätte sie beinahe verraten. Eines Tages verschwanden die Tiere spurlos – nur um später in der Kirche von Ahornberg wieder aufzutauchen. Manche glauben an einen geheimen unterirdischen Gang, andere an das Werk der Querkela, der schelmischen Waldgeister. Ich lese die Worte, während Maxi am Boden schnuppert, und blicke dann in den Wald – als könnte jederzeit das Echo jener Gänse aus der Tiefe dringen.
Infotafel zum Quarkloch

Infotafel zum Quarkloch

Vor dem Quarkloch

Gut ausgeschildert, aber von Farn und Moos fast überwuchert, führt uns der Weg weiter bergauf. Schließlich sitzen wir vor dem unscheinbaren Eingang des Quarklochs, einem verwachsenen Stollenschlund im Hang. Nur wenige Meter kann man hineinsehen, dann versperrt Geröll den Blick. Nebenan sitzt das hölzerne Quarkerle, eine kleine Skulptur, die an die Sage erinnert. Ich ruhe mich aus, trinke einen Schluck und lasse die Stille wirken. Maxi legt sich ins Gras, blickt aufmerksam in den dunklen Spalt – als würde er selbst den Geistern des Waldes lauschen. Für einen Moment ist es, als halte die Zeit an.
Der See am Eingang zum Tal

Der See am Eingang zum Tal

Der Zwergenwald

Nicht weit vom Quarkloch entfernt liegt der Zwergen- oder Wichtelwald, inzwischen sogar auf Google Maps verzeichnet. Zwischen den Bäumen entdecken wir kleine Holzhäuschen, bunte Figuren und winzige Türchen an Baumstämmen. Ein Spaziergang wird hier zur Schatzsuche, besonders für Kinder, aber auch ich bleibe staunend stehen. Maxi steckt neugierig die Nase in ein Mooshäuschen, als wollte er prüfen, ob drinnen wirklich ein Wichtel wohnt. Der Wald erinnert mich an den Wichtelpfad zur Frankenwarte, den wir schon besucht haben – nur kleiner, verspielter und voller Fantasie. Es ist die heitere Antwort auf die düstere Mystik des Quarklochs.
Waldwege

Waldwege

Fazit und Ausblick

Unsere Wanderung zum Quarkloch ist kurz, aber eindrucksvoll – eine Mischung aus Natur, Geschichte und Fantasie. Der Steinbruch, die Sage der Gänse, das Quarkerle und der Zwergenwald geben dem Bachtal eine besondere Atmosphäre. Für mich ist es ein Spaziergang, der sich jederzeit zur Wanderung ausweiten lässt, je nach Lust und Zeit. Am Ende fühle ich mich erfrischt, während Maxi zufrieden im Gras liegt. Doch unsere Reise geht weiter: Als Nächstes wartet die Schwarzachklamm mit ihrem wilden Wasser, dann die Festung Rosenberg in Kronach – und schließlich zieht es uns hinaus ins Erzgebirge, zu neuen Abenteuern.

Galerie

Zum Starten einer Diashow einfach auf ein Bild klicken, zurücklehnen und genießen!

Kleine Karte der Tour zum Quarkloch

Ein paar Tipps für Wanderführer

* Affiliate Links – Werbung! Mit dem Kauf eines Artikels unterstützt du diesen Blog – für dich kostet es keinen Cent mehr. Danke!

Interaktive Karte von Luxemburg

Zur Übersichtsseite Reise

 

Reiseziele

Reiseziele auf Find the Silence

Zur Wohnmobiltour Frankenwald

Wohnmobiltour Frankenwald

Wohnmobiltour Frankenwald

Bleib uns verbunden!

Fehler: Kontaktformular wurde nicht gefunden.

Rückmeldung? Idee? Wunsch? Schreib mir...