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Rund um Falkenstein

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Rund um Falkenstein

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Rund um Falkenstein

Rund um Falkenstein

Rund um Falkenstein –

Ruhe, Wasserfälle und Felsen

Falkenstein im Vogtland – zwischen Wasserfällen, Wendelstein-Felsen und der Talsperre – ein naturreicher, stiller Auftakt unserer Erzgebirgstour.

Dichter Nadelwald

Dichter Nadelwald

Ankommen im Vogtland –

Ruhe, Wasserfälle und Felsen rund um Falkenstein

Schon ein paar Tage lang war ich unterwegs im Frankenwald, wo ich den Forstmeistersprung erklommen, am Altvaterturm gestanden und in Bad Steben durch die Wälder gestreift bin. Auch eine Nacht auf dem Landvergnügen-Hof Gut Dörnhof bei Kulmbach klingt in mir nach. All diese Momente hallen in mir nach, als ich in einer knappen Stunde weiterfahre und nun das Vogtland am Rande des Erzgebirges erreiche. Hier will ich erst einmal zwei Nächte verweilen, die Gedanken sammeln, die Kamera zur Seite legen und einfach ankommen. Maxi springt sofort aus dem Wagen, die Nase im Moos, die Ohren im Wind, während ich langsam begreife, dass dieser Übergang ins Erzgebirge sanft und genau richtig gewählt ist.

Nordic Camp in Grünbach,

Nordic Camp in Grünbach,

Der Stellplatz im Göltzschtal

Unser erstes Zuhause ist der kleine Stellplatz am Nordic Camp in Grünbach, nicht weit von Falkenstein entfernt. Zwölf Euro kostet die Nacht, Strom ist im Preis inbegriffen, ansonsten gibt es keine Versorgung und keine Entsorgung. Doch was mir sofort auffällt, ist nicht das Fehlen von Komfort, sondern die Nähe zur Natur. Zwischen hohen Bäumen liegt absolute Stille, nur ein paar Vögel zwitschern in der Ferne. Maxi rollt sich nach dem Spaziergang zufrieden zusammen, und ich genieße diese Ruhe, wie man sie selten findet. Der Abend zieht langsam durch das Tal, und ich spüre, wie gut es tut, einfach zu sitzen und den stillen Rhythmus des Göltzschtals aufzunehmen.
Die kleinen Rißfälle

Die kleinen Rißfälle

Spaziergang zu den Rißfällen

Am nächsten Morgen machen Maxi und ich uns auf zu einem kleinen Spaziergang in der waldreichen Umgebung rund um Falkenstein. Unser Weg führt uns zu den Rißfällen, einer Reihe kleiner Wasserfälle, die durch Aufstauungen des Rißbaches entstanden sind. Sie gelten als die größten Wasserfälle des Vogtlandes, und obwohl sie nicht natürlichen Ursprungs sind, haben sie doch etwas Märchenhaftes. Der Rundweg, der hier entlangführt, ist knapp neun Kilometer lang und verbindet die Rißfälle mit der Talsperre und dem Ort Beerheide. Maxi läuft begeistert voraus, springt über Wurzeln und findet immer wieder neue Spuren. Ich lasse mir Zeit, den Atem des Waldes zu spüren, das Plätschern und die Stille aufzunehmen. Über den Elsenfelsen, der wie ein stiller Wächter am Weg steht, geht es wieder zurück, ein weiter Feldweg öffnet sich, und am Ende wartet unser kleiner Stellplatz.
Blick auf Falkenstein

Blick auf Falkenstein

Ein Blick nach Falkenstein

Am Nachmittag fahre ich in die Stadt Falkenstein, die mit knapp achttausend Einwohnern zu den kleineren Orten des Vogtlands gehört. Die Stadtkirche St. Nikolai mit ihrem Turm prägt den Ortskern, und das Schloss, das heute als Rathaus dient, erzählt von einer langen Geschichte. Der Schlossfelsen erinnert noch an die einstige Burg Falkenstein, die über der Stadt thronte. Früher war die Stadt vom Textilhandwerk geprägt, heute lädt sie zum Spazieren und Verweilen ein. Ich schlendere durch die Straßen, entdecke kleine Läden und Cafés, während Maxi neben mir läuft. Falkenstein liegt eingebettet in sanfte Hügel, ringsum Wälder, die es zu einem idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur machen. Hier fühlt sich alles gemächlich an, wie ein Ort, der Zeit schenkt.
Wendelstein

Wendelstein

Wanderung zum Wendelstein

Am nächsten Tag zieht es uns von Falkenstein hinaus zur Felsformation Wendelstein am Rande von Grünbach. Wir finden einen kleinen Parkplatz an der Straße und steigen dann in den Waldweg ein. Schon von Weitem ragen die Steine zwischen den Bäumen auf. Der Wendelstein ist ein markanter Grauwackenfelsen, etwa 734 Meter hoch gelegen und Teil einer ganzen Kette von Felsen, die das Obere Göltzschtal säumen. Er ist seit jeher ein beliebtes Ziel für Wanderer, und auch Kletterer nutzen seine schroffen Steilhänge für Touren. Manche Routen sind einfach, andere erfordern Geschick. Maxi und ich begnügen uns mit dem Pfad, der hinauf zum Gipfelkreuz führt, und ein wenig muss auch ich die Hände zur Hilfe nehmen. Oben erwartet uns ein weiter Blick über die Wälder, und der Felsen wirkt wie ein uralter Wächter mitten in der Landschaft, der seit Jahrhunderten still über Falkenstein wacht.

Talsperre Falkenstein

Talsperre Falkenstein

Rundwanderung an der Talsperre Falkenstein

Am Nachmittag fahren wir zur Talsperre Falkenstein, einem Stausee, der in den 1970er Jahren gebaut wurde, um die Trinkwasserversorgung der Region zu sichern. Der Parkplatz kostet fünfzig Cent die Stunde, von dort starten wir eine kleine Rundwanderung um den See. In einer guten Stunde ist man bequem herum, wenn man nicht wie wir länger an den Stationen verweilt. Maxi liebt den Wasserspielplatz am südlichen Ufer, und ich gönne mir einen Kaffee in einem der kleinen Cafés. Am Wochenende ist die Talsperre ein beliebtes Ziel für Familien, Spaziergänger und Radfahrer. Von hier aus starten zahlreiche Wanderungen durch die Umgebung, und auch ein dichtes Radwegenetz lädt dazu ein, die Natur rund um Falkenstein zu entdecken.
Camping Car Park Auerbach

Camping Car Park Auerbach

Stellplatz in Auerbach

Am Abend rollen wir weiter zum Camping-Car-Park Auerbach, nicht weit von Falkenstein entfernt, am Rande des kleinen Ortes Beerheide. Zwölf Stellplätze gibt es hier, alles sauber und ordentlich, sechzehn Euro kostet die Nacht inklusive Strom, Wasser und Entsorgung. Ich kenne dieses System bereits aus Frankreich, und auch hier funktioniert es unkompliziert. Mehr dazu auf meiner Seite zu Camping Car Park. Maxi schnüffelt über die Wiese, während ich die Versorgung erledige. Es ist ein praktischer Platz, nicht romantisch, aber perfekt für eine erholsame Nacht. Unter dem klaren Sternenhimmel endet ein weiterer Tag, und ich spüre, wie sich Ruhe und Zufriedenheit in mir ausbreiten.
Der Herrscher des Waldes

Der Herrscher des Waldes

Fazit und Ausblick

So endet unser kleiner Stopp rund um Falkenstein, ein Auftakt voller Stille, Natur und Abwechslung. Wir haben Wasserfälle besucht, sind über Felsen geklettert, um einen Gipfelblick zu erhaschen, haben eine Stadt mit Geschichte erlebt und einen See umrundet, an dem Kinder spielen und Hunde schwimmen. Für Maxi war es Freiheit pur, für mich ein sanfter Einstieg in eine neue Reise. Falkenstein hat mir gezeigt, wie nah Natur und Geschichte hier beieinanderliegen, und ich nehme diese Eindrücke mit, während der Weg uns nun weiterführt. Nächste Station ist das Steinbachtal bei Johanngeorgenstadt, dann wartet Schwarzenberg und schließlich der Fichtelberg bei Oberwiesenthal. Das Abenteuer und die Wohnmobiltour Erzgebirge beginnt.

Galerie

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Kleine Karte von Falkenstein

Ein paar Tipps für Wanderführer

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