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Auf der Höllentour durchs kleine Höllental

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Auf der Höllentour durchs kleine Höllental

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Auf der Höllentour durchs kleine Höllental

Auf der Höllentour durchs kleine Höllental

Auf der Höllentour durchs kleine Höllental

Die Höllentour ist ein FrankenwaldSteigla durch das mystische Höllental bei Lichtenberg – mit Felsenpfad, Basaltsäulen und dem Rauschen der Selbitz.

Erster Aufstieg

Erster Aufstieg

Auf der Höllentour durchs kleine Höllental

Unsere Tour über die Frankenwald-Hochstraße ist inzwischen ein ganzer Reigen an Eindrücken. Von Kronach mit seiner Festung Rosenberg geht es über den Arnikaweg zur Burg Lauenstein, hinauf zum Altvaterturm beim Schieferdorf Lehesten und schließlich zu den entspannten Momenten in Bad Steben. Heute wartet ein ganz anderes Kapitel: die Höllentour, ein FrankenwaldSteigla, das uns mitten hinein in das kleine Höllental bei Lichtenberg führt. Maxi springt voller Freude aus Günther, während ich den Rucksack schultere. Schon beim ersten Atemzug spüre ich: Dieser Tag gehört dem Wald, dem Wasser und der Stille.

FrankenwaldSteigla und die Höllentour

Die Höllentour ist eines von über 40 FrankenwaldSteigla – zertifizierte Qualitätswege, die kürzer, aber intensiver sind als der große FrankenwaldSteig. Mit knapp 7,4 Kilometern, rund 475 Höhenmetern und einer mittleren Schwierigkeit ist sie fordernd, aber machbar. Besonders der Felsenpfad macht sie unverwechselbar. Die Markierung zeigt ein weiß-blaues Logo, das solide angebracht ist, aber nicht immer ins Auge springt – man muss schon aufmerksam bleiben. Ich laufe langsam an, während Maxi vorauseilt, seine Nase tief im Laub, und ich spüre, wie sehr er diese Mischung aus Abenteuer und Freiheit liebt.
Am Bahnhof

Am Bahnhof

Start in Lichtenberg

Der Weg beginnt am Informationszentrum Naturpark Frankenwald, das im alten Bahnhof von Lichtenberg liegt. Hier gibt es nicht nur reichlich Parkplätze und schöne Bänke, sondern auch eine historische Dampflok und einen alten Waggon – Relikte aus einer Zeit, als Züge hier noch den Rhythmus bestimmten. Infotafeln erklären Geologie, Bergbau und die Wanderwege, auch die Höllentour selbst. Ich werfe einen Blick auf die Karte, doch Maxi macht deutlich, dass er nicht länger warten möchte. Also schultere ich den Rucksack, wir überqueren die Straße, und schon stehen wir vor der Abzweigung: Felsenpfad nach rechts, breiter Talweg geradeaus.
Auf dem Felsenpfad durchs Höllental

Auf dem Felsenpfad durchs Höllental

Aufstieg zum Felsenpfad

Wir biegen nach rechts ab, und sofort zieht der Pfad an. Über Holztreppen, Wurzeln und Serpentinen schrauben wir uns nach oben, Meter für Meter. Mehr als hundert Höhenmeter liegen bald hinter uns, und ich merke, wie mir der Schweiß die Stirn hinabläuft. Warnschilder erinnern uns daran, dass Trittsicherheit gefordert ist, und obwohl sie zahlreich sind, beginne ich zu verstehen, warum: Der Weg ist wirklich anspruchsvoll. Maxi aber ist ganz in seinem Element, springt leichtfüßig voran und schaut immer wieder zurück, als wolle er sagen: „Na, kommst du noch mit?“ Und natürlich komme ich.
Wieder im Tal

Wieder im Tal

Der Felsenpfad

Nun beginnt das Herzstück der Höllentour: der Felsenpfad. Vor einigen Jahren wurde er saniert, mit Geländern und Stufen gesichert, ohne seinen wilden Charakter zu verlieren. Der Pfad schlängelt sich eng am Hang entlang, mal geht es hinauf, mal wieder hinab, oft direkt an schroffen Felswänden vorbei. Unter mir liegt das Tal, tief eingeschnitten, dicht bewaldet, geheimnisvoll. Ich atme schneller, nicht nur vor Anstrengung, sondern auch vor Spannung. Maxi bleibt dicht an meiner Seite, als hätte er gespürt, dass dies einer jener Wege ist, die man konzentriert gehen muss. Es ist aufregend, schön und still zugleich.
Gitterbleche -Herausforderung für Hunde

Gitterbleche -Herausforderung für Hunde

Basaltsäulen und Geologie

Die Höllentour ist auch ein Stück Geologie zum Anfassen. Entlang des Pfades entdecke ich dunkle Basaltsäulen, Überreste vulkanischer Aktivität aus längst vergangenen Zeiten. Ihre sechseckige Struktur erinnert an Bauwerke, fast zu ordentlich, um Natur zu sein. Ich bleibe stehen, lege die Hand auf die raue Oberfläche und denke an das Feuer, das hier einst tobte. Maxi setzt sich neben mich ins Moos, als wüsste er, dass dies ein besonderer Moment ist. Die Basaltsäulen machen den Weg zu einem Freiluftmuseum, in dem jede Stufe, jeder Blick nach oben oder unten ein neues Kapitel erzählt.
Der Herzausblick

Der Herzausblick

Aussichtspunkt Herz

Nach weiteren Metern auf dem schmalen Pfad erreichen wir den Aussichtspunkt Herz. Ein hölzernes Herz am Geländer markiert die Stelle, von der man über das Höllental blickt. Der Ausblick ist grün und dicht bewaldet, vielleicht weniger spektakulär, als der Name vermuten lässt, doch die Symbolik ist schön. Ich lehne mich gegen das Geländer, atme tief durch und genieße den Moment. Maxi sitzt brav neben mir, schaut ins Tal und scheint den Augenblick genauso zu würdigen. Es ist eine stille Pause, die uns beiden guttut, bevor der Weg wieder steil nach unten führt.
Der Teufelssteg

Der Teufelssteg

Abstieg ins Tal und Teufelsteg

Über Treppen und Serpentinen steigen wir ab, bis wir die breite Forststraße im Tal erreichen. Hier führt die Höllentour eigentlich flussaufwärts weiter, doch wir nehmen uns Zeit für einen Abstecher: den Teufelsteg. Eine Holzbrücke, die elegant über die Selbitz führt, das Wasser glitzert im Morgenlicht. Ich bleibe stehen, streiche Maxi durchs Fell und lausche dem Klang des Baches. Hier zeigt die Höllentour ihre sanfte Seite, lieblich und einladend. Es ist dieser Wechsel zwischen steilen, wilden Passagen und friedlichen Talwegen, der die Wanderung so besonders macht.
Der Bach im Tal

Der Bach im Tal

Die Selbitz

Die Selbitz begleitet die Höllentour wie ein roter Faden. Sie entspringt im Frankenwald und mündet nach knapp 40 Kilometern bei Hof in die Saale. Im Höllental zeigt sie sich von ihrer schönsten Seite – klar, sprudelnd und voller Leben. Ich tauche die Hände ins Wasser und lasse mich erfrischen. Maxi zögert nicht lange, springt hinein und platscht vergnügt herum. Das stetige Rauschen des Wassers begleitet uns, während wir am Ufer weiterlaufen. Hier wird deutlich, warum die Höllentour so beliebt ist: Sie verbindet die Kraft des Wassers mit der Ruhe des Waldes.
Brunnen am Wegesrand

Brunnen am Wegesrand

Unterwegs im Tal

Je tiefer wir ins Tal hineinkommen, desto lebendiger wird es. Spielplätze, Infotafeln, Hütten und ein Barfußpfad machen den unteren Abschnitt zu einem beliebten Ausflugsziel. Familien mit Kinderwagen, Radfahrer und Senioren bevölkern den breiten Weg. Ich sehne mich fast zurück nach der Einsamkeit des Felsenpfades, während Maxi bei jedem neuen Hund kurz stehenbleibt. Wir passieren die Orte Hölle und Brand, wo man einkehren oder sogar übernachten könnte. Am Höllensprudel, einer Quelle, trinken wir beide einen Schluck. Es ist quirliger hier unten, doch es gehört genauso zur Höllentour wie die Stille oben am Berg.

Felsen am Röhrensteig

Felsen am Röhrensteig

Der Röhrensteig

Auf der anderen Seite der Selbitz führt uns der Röhrensteig zurück. Unter den Füßen verläuft eine alte Wasserleitung, die vom Staubecken zum Kraftwerk führt. Ich höre das Gurgeln im Rohr, während wir über den schmalen Pfad wandern. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf den gegenüberliegenden Hang, wo wir vorhin über den Felsenpfad geklettert sind. Maxi bleibt stehen, schaut hinüber und scheint die Strecke zu erkennen. Hier stehen viele Bänke, perfekt für Pausen, die ich auf dem Felsenpfad vermisst habe. Der Weg ist eben, angenehm und gibt der Höllentour ein versöhnliches, entspanntes Ende.
Wegweiser zum Rennsteig

Wegweiser zum Rennsteig

Zurück am Start

Am Kraftwerk angekommen, sehe ich plötzlich eine Fontäne aufsteigen – Wasser, das unter Druck aus dem Rohr schießt, hoch über die Baumwipfel hinaus. Ein faszinierender Anblick, der so gar nicht in die Ruhe des Waldes passt. Kurz darauf überqueren wir am Jungfernsteg eine weitere Brücke und nähern uns dem Parkplatz. Die letzten Meter führen uns leider noch ein Stück an der Straße entlang, was nicht sonderlich schön ist. Doch als wir wieder bei Günther ankommen, bin ich zufrieden. Maxi rollt sich sofort zusammen, während ich dankbar einen letzten Blick ins Tal werfe.
Die Fontaine am Kraftwerk

Die Fontaine am Kraftwerk

Praktische Tipps

Die Höllentour erfordert feste Wanderschuhe, Trittsicherheit, Grundkondition und Schwindelfreiheit. Wanderstöcke können hilfreich sein. Hunde müssen im Naturschutzgebiet angeleint bleiben. Die Markierung mit dem weiß-blauen Logo ist solide, aber nicht übermäßig auffällig – also Augen offenhalten! Wer nach der Tour einkehren möchte, findet direkt am Start den Gasthof Blechschmiedehammer. Und am Wochenende lohnt sich ein Besuch im Friedrich-Wilhelm-Stollen, einem historischen Besucherbergwerk nur wenige hundert Meter entfernt.

Fazit und Ausblick

Die Höllentour gefällt mir richtig gut: ein anspruchsvoller Felsenpfad, geologische Besonderheiten, stille Wälder und quirliges Leben im Tal. Maxi hüpft fröhlich über Wurzeln und Steine, auch wenn er sich wünschte, frei laufen zu dürfen. Ich genieße die Vielfalt – wild, still, aber auch lebendig. Nur der untere Zipfel durchs Dorf und die Straße hätte nicht sein müssen. Doch insgesamt ist die Höllentour ein echtes Erlebnis. Unsere Wohnmobiltour geht weiter: nach Schwarzenbach am Wald auf den Döbraberg, dann zum Quarkloch, über Kulmbach bis zur Steinachklamm und schließlich zum großen Finale in Kronach.

Galerie

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