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Ein traumhafter Inselbesuch auf Kihnu

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Ein traumhafter Inselbesuch auf Kihnu

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Ein traumhafter Inselbesuch auf Kihnu

Ein traumhafter Inselbesuch auf Kihnu

Ein traumhafter Inselbesuch auf Kihnu

In der Bucht von Riga liegt die Insel Kihnu, ein traumhaftes Eiland mit freundlichen Menschen, toller Natur und einer UNSECO-geschützten Kultur.

Mein Schlafplatz unterm Leuchtturm

Mein Schlafplatz unterm Leuchtturm

Ein traumhafter Inselbesuch auf Kihnu

Ich bin unterwegs auf meinerTipp klein  Wohnmobiltour durchs Baltikum und habe inzwischen den größten Teil von Tipp kleinEstland besucht. Nach Tipp kleinTallinn ging es auf die großen Inseln Tipp kleinSaaremaa und Tipp kleinHiiumaa. Ein kurzer Landaufenthalt und nun stehe ich an der Fähre nach Kihnu in Munilaid. Ich bin ein wenig aufgeregt, denn Kihnu soll ein Highlight meiner Tour werden, so hoffe ich zumindest.
Der Hafen von Kihnu

Der Hafen von Kihnu

Wie komme ich nach Kihnu?

Die einfachste Fahrt ist von Munalaid mit der Tipp klein  Fähre. Diese fährt drei Mal am Tag und braucht etwa eine Stunde. Eine weitere Möglichkeit ist von Pärnu aus mit der Fähre oder dem Flugzeug.

Wie lange brauche ich für Kihnu?

Mit 6 km Länge und 3 km Breite ist Kihnu eine recht kleine Insel. 600 Menschen leben hier dauerhaft und es gibt mehrere Ortschaften. Kihnu ist gut an einem Tag zu besuchen, vielleicht als Radrundreise? Dann könntest du das Auto an der Fähre stehen lassen. Aber nach meinem Besuch weiß ich, Kihnu ist etwas ganz besonderes und die Stimmung auf der Insel ist einmalig. Das liegt vor allem daran, dass die Menschen auf Kihnu herrlich tiefenentspannt sind – und um das zu erleben und aufzusaugen ist mindestens eine Übernachtung notwendig.
Inselhaus

Inselhaus

Wo übernachten?

Kihnu besitzt einige Übernachtungsmöglichkeiten und auch einen Campingplatz nahe des Fähranlegers. Die Insel bietet aber auch viele Möglichkeiten sein Wohnmobil auf einem Parkplatz oder am Meer stehen zu lassen.

Wie lief mein Besuch auf Kihnu?

Ich erreiche mit der Mittagsfähre die Insel. Schon an der Fähre merke ich, der Besuch wird einmalig, denn man kennt sich und plaudert! Die Angestellten der Fähre und ihre Klienten, die Wartenden in der kleinen Autoschlange, der Lastwagenfahrer und die Menschen, die gerade mit dem Taxi gebracht werden. Es ist noch ordentlich Platz auf der Fähre und die Überfahrt ist entspannt. Aber es schaukelt ganz ordentlich, die Bucht von Riga ist bekannt, dass es mal höhere Wellen geben kann.
Morgengrauen auf Kihnu

Morgengrauen auf Kihnu

Was machen auf der Insel?

Ich habe mich vorbereitet und auf der Tipp kleinWebsite VisitKihnu.ee die Seite über den Tipp kleinRundweg Kihnu Reesuratas gefunden. Hier werden auf einer Rundstrecke von 24 km alle Sehenswürdigkeiten der Insel abgeklappert. Empfohlen ist die Tour fürs Fahrrad, aber das meiste kann man auch mit dem Auto anfahren. Letztendlich ist jedoch jeder Stein, jedes Denkmal und jeder Baum auf dieser Route aufgelistet und ich sortiere einiges aus.
Das Museum von Kihnu

Das Museum von Kihnu

Das Inselmuseum

Mein erstes Ziel ist das Inselmuseum und es ist auch die Attraktion für mich. Jetzt im Oktober ist die Chefin etwas überrascht, dass ein Gast kommt, aber schnell schaltet sie alle Lichter an und erklärt mir den Rundgang. Für 3 € bekomme ich einen Einblick in die Geschichte und das Leben der Einwohner, wie sie ihren Verdienst und ihre Nahrung erwirtschaften. Jeweils anhand eines bekannten Einwohners.
Eine typische Bewohnerin

Eine typische Bewohnerin

Die Kultur von Kihnu – einziges Matriarchat Europas?

Die Kultur von Kihnu ist von der UNESCO als einzigartig anerkannt und geschützt. Hier auf der Insel regieren die Frauen. Denn die Männer waren meist auf der See beim Fischen. Da mussten die Frauen die Inselgeschäfte leiten, Feste und Feiern organisieren, die Traditionen bewachen. So kommt es, dass alle wichtigen Posten auf der Insel von Frauen geleitet werden. Zur Tradition gehört die Tracht, die leuchtend rot-bunten Röcke sind weit bekannt. Und täglich im Gebrauch, wie ich bei meinem Besuch feststelle. Nichts für Festtage, sondern für täglich. Die dicken selbstgewebten Stoffe aus der Wolle der Inselschafe haben ähnlich wie die Schottenröcke ein Muster für jede Familie.

Zurück zum Inselmuseum

Ich schweife ab, denn ich merke schnell, so heiß gegessen wie erzählt ist das mit dem Matriarchat nicht. Ich sehe viele Männer und die wirken nicht wirklich unterdrückt. Und die Frauen die ich sehe, sprudeln über vor Herzlichkeit und Wärme, dass es mich nur so beeindruckt. Bestes Beispiel ist das Inselmuseum. Ich bin kaum im ersten Raum, da springt schon die zweite Dame herbei und schaltet mir die interaktiven Bildschirme frei und erklärt mir noch mal alles. Untermalt ist mein Besuch von der traditionellen Musik der Insel, denn in einem Ausstellungsraum übt eine Gruppe junger Mädchen auf ihren Instrumenten und der wundervollen Aufsicht einer jungen Inseldame in traditioneller Tracht. Ich darf mich dazusetzen und bin begeistert, mit welcher Herzlichkeit sie die jungen Mädels führt und dabei die Lust auf gemeinsame Musik weckt… Und das trotz manchem schiefen Geigenton.
Bauernhof

Bauernhof

Über die Insel zum Bauernhof

Ich trenne mich etwas traurig und fahre über die Insel. Gegenüber steht die kleine Inselkirche, hinter dem Museum ist die Schule. Alles ist herrlich bunt, die Häuser leuchten in allen Farben (in Deutschland müsste darüber jeweils der Gemeinderat eine Stunde beraten), die Zäune sind angemalt und überall hängen Kunstwerke von Kindern und erwachsenen.
Ich gondle ein wenig über die Insel und nehme die Stimmung auf. Im Süden erreiche ich ein kleines Bauernhofmuseum, ein wiederhergerichteter Hof in typischer Bauart. Ein langgezogenes Hauptgebäude, daneben eine kleine Scheune und – natürlich – die Sauna. Eigentlich soll es eine Sauna-Sommerküche sein, im Winter saunieren und im Sommer davor kochen. Ein Hühnerstall und ein paar andere Gebäude runden das tolle Gelände ab. Ach, ein See mit Fischen und Enten gibt es auch noch. Im Sommer gibt es hier ein Cafe und ein Besucherprogramm, heute ist ruhig. Aber ich werde auf estnisch hingewiesen, dass ich ruhig alles angucken kann. Wieder eine freundliche Dame!
Leuchtturm am Morgen

Leuchtturm am Morgen

Der Leuchtturm

Ich erreiche den Leuchtturm ganz im Süden der Insel. Wohl das bekannteste Bauwerk Kihnus. Im Sommer kann man ihn besichtigen, jetzt herrscht Ruhe. Rund um den Leuchtturm gibt es eine Menge Möglichkeiten, sein Wohnmobil abzustellen und aufs Meer zu schauen. Das mache ich natürlich, doch kaum starte ich die Drohne da beginnt der Regen und wird die ganze Nacht nicht aufhören.
Hafenidylle

Hafenidylle

Der Hafen von Kihnu

Ich stehe früh auf und höre den Regen auf das Dach meines Wohnmobils trommeln. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Doch kaum dampft der Kaffee auf dem Tisch, da kitzelt mich der erste Sonnenstrahl. Die letzten dunklen Wolken verziehen sich und lassen einen Spalt im Osten für die aufgehende Sonne. Plötzlich strahlt der Leuchtturm in der warmen Sonne und meine Kamera läuft heiß. Ich fahre zurück über den zweiten Teil der Insel und genieße jedes Haus und jedes Dorf. Auf der ganzen Insel gilt Tempo 50, zumeist sogar 30. Und – alle halten sich daran. Naja zumindest die wenigen Fahrzeuge, die ich sehe.
So erreiche ich den Hafen, in dem noch eine Menge alter Boote liegen. Ein kleiner Friedhof. Viel zu schnell muss ich wieder auf der Fähre sein und bin traurig, dass ich nur eine Nacht geblieben bin.

Mein Besuch auf Kihnu

Während der Rückfahrt merke ich plötzlich, dass ich pausenlos breit grinse. Der Besuch auf Kihnu war etwas besonderes und wunderschön. Das lag an den freundlichen Menschen und an der farbenfrohen Freundlichkeit, die die ganze Insel innehat. Gleichzeitig ist sie herrlich gemütlich, perfekt zum Entspannen – und das sage ich, der seit bald 3 Monaten Urlaub hat. Man merkt aber auch, dass Kihnu inzwischen bekannt ist und im Sommer sicherlich viele Touristen aus allen Ländern nach Kihnu kommen. Wahrscheinlich ist es dann nicht mehr so entspannt aber sicher immer noch sehr sehenswert.
Meine Tipp klein Wohnmobiltour durchs Baltikum führt mich weiter an der romantischen Küstenlinie in Richtung Tipp kleinPärnu. Natürlich möchte ich mir die Sommerhauptstadt der Esten einmal anschauen, bevor die Tour gen Süden und bald auch zurück nach Tipp kleinLettland führt.
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Ein paar Tipps für Reiseführer

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Kurzfakten Kihnu

Kurzfakten Kihnu

Download GPX der Tour

Tipp

Die GPX ist aus technischen Gründen als ZIP gepackt.

Download “Kihnu-Rundfahrt.zip” Kihnu-Rundfahrt-1.zip – 26-mal heruntergeladen – 4 kB

Die Tour auf Komoot

Übernachten

Möglichkeiten frei zu Stehen oder zu Campen gibt es besonders gute rund um den Leuchtturm im Süden.

Tipp 50 Campingplätze auf Kihnu 

Interaktive Karte des Baltikums

 

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