Zamość – Eine Perle der Renaissance
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Zamość – Eine Perle der Renaissance
Zamość – Eine Perle der Renaissance
Zamość Ist eine beeindruckende kleine Stadt mit Festungsanlagen, Parks, einem bunten Marktplatz und einer UNESCO Welterbe Altstadt.
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Zamosc Marktplatz am Morgen
Zamość – Eine Perle der Renaissance
Nach Wochen voller Abenteuer in den
wilden Karpaten, den
malerischen Beskiden und dem majestätischen
Riesengebirge führte uns unsere
Wohnmobiltour durch Polen in das beschauliche
Roztocze. Hier, inmitten unberührter Natur und malerischer Landschaften, genossen wir entspannte Tage mit Wanderungen entlang des
Flusses Tanew und erkundeten die Geheimnisse des
Nationalparks. Doch das nächste Ziel unserer Reise war etwas ganz Besonderes: die historische Stadt Zamość.








Eines der Stadttore
Camping in Zamość
Unser Wohnmobil fanden wir auf dem
Campingplatz Duet, der sich direkt vor den Toren der Stadt befindet. Für rund 20 Euro pro Nacht bot er uns einen Stellplatz auf einer großen Wiese, inklusive Dusche, Strom und Wasseranschluss. Die Lage war ideal, um die Stadt zu erkunden, allerdings war der Verkehrslärm von der nahegelegenen Hauptstraße auch nachts deutlich zu hören.

Am ersten Abend machte ich mich auf den Weg, um die Stadt zu erkunden. Schon nach wenigen Minuten erreichte ich die beeindruckenden Festungsanlagen von Zamość. Die mächtigen Bastionen und Tore, die die Altstadt umgeben, waren ein imposanter Anblick.
Ein Tipp: in der Stadt gibt es E-Scooter der Firma Lime zu mieten, mit denen man in wenigen Minuten in der Altstadt ist.

Zamoyski und sein Schloss
Zamość – Eine Stadt mit Geschichte
Zamość, gegründet im 16. Jahrhundert, ist ein Paradebeispiel für eine idealtypische Renaissance-Stadt. Der polnische Magnat Jan Zamoyski ließ sie nach den Plänen des italienischen Architekten Bernardo Morando errichten. Ziel war es,eine Stadt zu schaffen, die sowohl schön als auch funktional war. Und das ist den Stadtgründern zweifellos gelungen.
Mein erster Stopp war das Arsenal, ein imposantes Gebäude, das einst zur Bewahrung von Waffen und militärischem Gerät diente. Anschließend besuchte ich den Palast Zamoyski, der leider nicht mehr in seinem ursprünglichen Glanz erstrahlt. Dennoch ist das Gebäude ein beeindruckendes Zeugnis der Geschichte. Gleich nebenan befindet sich die Kollegiatkirche mit ihrem frei stehenden Kirchturm, ein markantes Wahrzeichen der Stadt.

der wunderbare Marktplatz
Der große Markt – Herzstück von Zamość
Mein Weg führte mich weiter zum großen Markt, dem Herzstück der Altstadt. Dieser Platz, umgeben von farbenfrohen Bürgerhäusern und dem prächtigen Rathaus, gehört zusammen mit der gesamten Altstadt zum
UNESCO-Weltkulturerbe. Die Atmosphäre war einzigartig und erinnerte mich an andere historische Marktplätze wie den in
Stockholm oder
Schwäbisch Hall. Das große Rathaus mit dem beeindruckenden Turm und den geschwungenen Treppen. Davor ist das Zentrum der ganzen Stadt. Im quadratischen Stil von genau 100 m stehen viele wunderbare Häuser entlang des Platzes, alle bunt strahlend, viele haben heute ein Restaurant oder ein Café in sich und laden zu einer Pause ein. Obwohl viele Touristen in dieser Stadt unterwegs sind, ist der Marktplatz nicht überfüllt, sondern man kann seine Zeit hier sehr gut genießen.




Tunnel durch die Festung
Unter der Erde – Ein unerfüllter Wunsch
Besonders neugierig war ich auf die unterirdischen Gänge der Festungsanlagen. Ich buchte eine Führung durch die Bastion Nummer Sieben, eine der größten Festungsanlagen der Stadt. Leider fand die Führung nicht statt, da außer mir nur eine weitere Person Interesse zeigte. So blieb mir die Erkundung der Unterwelt verwehrt – eine kleine Enttäuschung. Leider kann man den Untergrund der Festungsanlagen nicht alleine besuchen, auch gibt es nur selten eine Führung auf Englisch, so dass ich wahrscheinlich sowieso nur die Hälfte verstanden hätte. Zu empfehlen ist allerdings die Aussichtsplattform, die einen schönen Blick über das Städtchen bietet.

Die Straßen von Zamosc
Die Synagoge und die armenischen Häuser
Trotzdem gab es noch viel zu entdecken. Ich besuchte die Synagoge, die nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Anschließend wanderte ich durch die ruhigen Gassen der Altstadt und bewunderte die zahlreichen Bürgerhäuser. Besonders beeindruckt haben mich die armenischen Häuser mit ihren kunstvollen Fassaden. In einem dieser Häuser fand ich ein kleines, gemütliches Restaurant, in dem ich ein köstliches Abendessen zu einem sehr günstigen Preis genießen konnte.

Das grüne Band um die Altstadt
Die Parkanlagen – Ein grünes Paradies
Am Abend machte ich mich auf den Weg in die weitläufigen Parkanlagen, die sich um die Altstadt erstrecken. Hier konnte ich die Seele baumeln lassen und die Schönheit der Natur genießen. Zahlreiche Wege führten durch die Parkanlage, vorbei an kleinen Teichen und Wasserspielen. An vielen Stellen luden Bänke zum Verweilen ein. Die Parkanlagen waren für mich das absolute Highlight von Zamość.

Die Kathedrale von Zamosc
Fazit
Zamość ist eine Stadt, die mich nachhaltig beeindruckt hat. Die perfekte Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur macht sie zu einem einzigartigen Reiseziel. Die Altstadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die malerischen Parkanlagen und die freundliche Atmosphäre haben mich begeistert. Ich kann jedem, der die Gelegenheit hat, einen Besuch in Zamość nur wärmstens empfehlen.
Unsere Wohnmobiltour durch Polen neigte sich langsam dem Ende zu. Nach unserem Aufenthalt in Zamość machten wir noch einen Abstecher in ein
historisches Dorf und verbrachten einige Tage im
Spreewald. Aber Zamość wird mir immer als eine der schönsten Städte in Erinnerung bleiben, die ich je besucht habe.


Interaktive Karte von Polen
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