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Traumhafter Panoramaweg an der Deutschen Weinstraße mit wunderschönen Wegen durch den Pfälzerwald, einem gigantischen Blick über das  Rheintal und mehreren auf die Burgendreifaltigkeit bei Annweiler!

Blick auf die auf die Burgendreifaltigkeit vom Slevogtfelsen – Reichsburg Trifels und auf die Burgruinen Anebos und Münz.

Der Max-Slevogt-Weg

Nach einer wunderschönen ruhigen und aussichtsreichen Nacht auf dem Wanderparkplatz an der Slevogt-Hütte starte ich morgens in aller Frühe gegen 10 meine Tour 🙂

Diego ist schon hippelig, kaum dass ich aufgestanden bin und hüpft im Wohnmobil hin und her, wann es endlich losgeht. Die Sonne strahlt und es ist deutlich wärmer als gestern. Perfektes Wanderwetter.

Blick von der Burg Neukastell nach Nord

Max Slevogt war ein impressionistischer Maler, der um die Jahrhundertwende 18- / 19- Jahrhundert lebte. Er ist bekannt für seine Landschaftsmalerei und lebte hier im Anwesen seiner Familie. Gut, ich gebe zu, ich habe von dem Herrn noch nie gehört, aber als Kunstbanause ist das auch kein Wunder.

Oma wartet besser unten

Zur Burg Neukastell

Vom Parkplatz schnaufe ich gleich mal den Berg hinauf. Alle paar Meter strahlt mir die künstlerische Visage des Herrn Slevogt entgegen, der Weg ist bestens ausgezeichnet. Durch den lichten Laubwald spaziere ich kurvig nach oben bis zur zweiten Infotafel. Von dort zweigt ein kurzer Pfad zur Burg Neukastell ab. Ein Besuch lohnt sich, der Blick ist gigantisch! Allerdings ist der Weg steil und zum Schluss wartet eine Gittertreppe, die es in sich hat – Hunde und die Oma sollten besser unten warten. Leider ist der Fernblick heute beschränkt und das Licht miserabel – vielleicht hätte ich doch viel früher aufstehen sollen!

Juchzend spaziere ich weiter, der weg ist einfach wunderschön und führt gemütlich durch den Wald. Die Sonne strahlt und kein Mensch ist unterwegs. Ich genieße.

Das Wettereck – ein toller Platz zum Pause machen

Die Aussichtsfelsen

Am Hexentanzplatz erfahre ich weitere Informationen über den Maler und spaziere weiter um den Berg herum. Es folgt der langweiligste Teil, ein breiter Waldweg, auf dem die Waldarbeiter fleißig Holz gelagert haben. Doch der Abschnitt lohnt sich, denn plötzlich stehe ich an einem sagenhaften Aussichtspunkt und blicke stauend auf die Dreifaltigkeit von Annweiler –  auf die Reichsburg Trifels und auf die Burgruinen Anebos und Münz.

Nur mühsam reiße ich mich los und spaziere weiter, nur um wenige hundert Meter an den Slevogt-Felsen zu gelangen. Es sind ein paar steile Extrameter, die sich aber lohnen, denn der Blick ist einfach wunderschön! Perfekt um ein Päuschen zu machen.

Kaum, dass ich an diesem wunderschönen Felsen stehe, kommt ein Jogger anmarschiert, ist von Diego und seiner Größe überrascht und stellt sich ganz vorn auf den Felsen. Plötzlich beginnt er Liegestützen zu machen, bevor er laut schnaufend weiter zieht. Momente gibt es…

Die Burgendreifaltigkeit

Der Weg kurvt durch den Wald, bevor er noch einmal anzieht und mich auf einem kleinen Pfad über den Gipfel führt. Die Vögel zwitschern fleißig bis ich plötzlich am nächsten Aussichtspunkt stehe – einem Absprungplatz für Gleitschirmflieger.

Nun folgt der Abstieg zum Hexentanzplatz und es geht wieder nach Hause.
Nach gut 3 Stunden habe ich die 6 km bewältigt.

Der Weg könnte jetzt noch hinab ins Tal nach Lensweiler fortgeführt werden, wo es die eine oder andere Einkehrmöglichkeit gibt. Anschließend muss man die Höhenmeter wieder hinauf. Das spar ich Faulpelz mir!

Kurzinfo

Länge: 6 km (Mit Abstecher zum Dorf 9 km)
Dauer: gemütlich 3 Stunden (+ 1h)
Schwierigkeit: größtenteil leicht mit ein paar mittleren Abschnitten.
Geocaches: 6

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o Camping

Die Nacht vor der Wanderung bin ich auf dem Wanderparkplatz gestanden – die ganze Nacht kam kein Mensch vorbei und ich konnte auch noch einen wunderschönen Blick über den Ort und das Rheintal genießen.

Möglichkleiten gibt es auch im Ort  aLeinsweiler

Stellplatz-Blick in der Nacht!

Fotografie

Die Tour bietet eine Fülle von Fotomotiven.

Von der Burg Neudeck gibt es einen wunderbaren Blick über das Rheintal – vor allem bei Sonnenaufgang und Nebel im Tal ein beeindruckes Motiv.

Für mich der schönste Platz sicherlich der Max-Slevogt-Felsen mit Blick auf die 3 Burgen. Bei Sonnenuntergang kann man gegen die Sonne fotografieren – ein Beispiel von Marin Koch auf seiner  aWebsite

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Entschleunigter Reisender, immer auf der Suche nach einem einsamen und wunderschönen Platz, gemeinsam unterwegs mit Hund Diego, Wohnmobil Günther und seinem Fotoapparat. Außerdem Geocaching-süchtig!

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