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Erdgeschichte zum Anfassen

Erdgeschichte zum Anfassen am Rockeskyller Kopf

Auf dem Themenwanderweg durch Blumenwiesen, Wälder und vorbei an beeindruckenden Vulkanwänden wandere ich um den Rockeskyller Kopf, Deutschlands komplettesten Vulkan.

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Der Rockeskyller Kopf – Spaziergang auf dem Vulkan

Der Rockeskyller Kopf ist wohl Deutschlands komplettester Vulkan. In den zahlreichen Felsformationen und Steinbrüchen kann man perfekt Lavaströme, Lavabomben, Kraterränder und Vulkangestein entdecken.

Auf dem Themenwanderweg „Vulkan Rockeskyller Kopf“ genieße ich auf ca. 4,5 km wunderbar die Natur , bewundere den Berg ,  habe etwas Bewegung  und entdecke einiges über Vulkane.

Die Anfahrt

Im Internet habe ich den LinkThemenweg „Vulkan Rockeskyller Kopf“ entdeckt, dessen spektakuläre Natur mich direkt angesprochen hat. Also beschließe ich nach einer ruhigen Nacht auf dem LinkRother Kopf das gute Wohnmobil Günther hierher  zu lenken. Erst einmal brause ich durch den kleinen Ort Rockeskyll, bevor ich die kleine Zufahrt zum Sportplatz finde, wo ich mein Wohnmobil stehenlassen will. Der offizielle Wanderweg startet im Ort, der Link Geocache startet dagegen am Sportplatz. Vorsichtig lenke ich Günther also zum Sportplatz und finde einige gemütliche Möglichkeiten, den Kastenwagen abzustellen. Hier könnte man guten Gewissens auch eine ruhige Nacht verbringen.

Wanderzeichen Rockeskyller Kopf

Wanderzeichen Rockeskyller Kopf

Der Wanderweg

Der Wanderweg beginnt an der Kirche im Örtchen Rockeskyll, nur wenige Kilometer von Gerolstein entfernt. Lauffaule Menschen  – wie ich an diesem Tag – können den Wanderweg auch bis zum Sportplatz fahren und dort das Auto stehen lassen. Von Sportplatz geht es erst einmal über wunderschöne Wiesen mit prächtiger Sicht über die Eifel. Ich ärgere mich bereits, dass ich mein Makro-Objektiv nicht eingepackt habe, da es hier vor Blümchen und Bienchen nur so wimmelt. Ein Bänkchen läd ein Pause zu machen und zu genießen, es fällt mir wirklich schwer, statt dessen weiter zu laufen.

Der Themenwanderweg biegt nun rechts ab und führt um den Kopf herum. Der Link Geocache „Rockeskyller Kopf“  nimmt den anderen Weg. Wie rum du läuft, bleibt dir überlassen.

Ich folge dem Weg in den Wald. Der Hund ist glücklich und ich bin es auch. Es ist noch kühl und die Sonne scheint immer wieder durch die Blätter der Bäume. Nach 15 Minuten komme ich an die erste Station und blicke überrascht in den ersten Steinbruch. Wow! Rotbraun leuchtet mich eine steile Felswand an. Eine Infotafel erklärt mir ausführlich, was ich da so sehe. Der Infotext strotzt nur so vor Fremdwörtern, leider ist der Herrn Doktor, der den Text geschrieben hat, etwas zu begeistert gewesen. Schade – doch die Felswand strahlt mich derart an, dass ich nur begeistert sein kann. Und das war nur der Anfang.

Der Wanderweg am Rockeskyller Kopf

Toll finde ich, dass es immer wieder kleine Aussichtspodeste gibt, von denen man einen besseren Blick in die Steinbrüche hat. Außerdem kann man hier gleich Pause machen.
Ich folge dem Wanderweg, der sehr gut ausgezeichnet ist, und komme auf eine große Lichtung. Hier hat man nicht nur einen tollen Blick auf den Krater des Vulkans, hier blüht und flattert es auch überall. Eine wunderschöne Naturwiese mit zahlreichen Insekten und Pflanzen, die jeden Naturliebhaber und Makro-Fotografen zum Strahlen bringt. Mist, ich habe das Makro ja gar nicht dabei!

Blick vom Rockeskyller Kopf

Blick vom Rockeskyller Kopf

Blick ins Tal

Ich wandere weiter und komme nach 500m zur größten Aussichtsstelle der Runde. Hier hat man nicht nur einen tollen Blick ins Tal, sondern dank des Steinbruchs auch in die Jahrmillionen des Vulkans. Lavaschicht um Lavaschicht türmen sich hier auf. Die Infotafel erklärt in schwierigen Worten, was ich hier sehe und erklärt, wo es herkommt.

Wenige Meter weiter steht man mitten im Steinbruch. Hier kann man nicht nur das Gestein von Nahem ansehen und anfassen, hier steht auch noch allerhand Gerät der Steinbruchzeit herum. Auch das eine oder andere Gebäude ist zugänglich und läd kleine und große Forscher ein.

Begegnung der pelzigen Art

Natürlich muss ich die Gebäude und die Fahrzeuge inspizieren und spaziere vorsichtig in das Hauptgebäude. Da bewegt sich plötzlich über mir das halbe Dach und ich springe erst mal wieder hinaus. Was war das denn? Noch vorsichtiger luge ich um die Ecke und erblicke einen langen, haarigen Schwanz, der in einen langgestreckten Körper übergeht, an dessen Spitze mich zwei Augen mindestens genauso angsterfüllt anschauen, wie ich selbst schaue. Ein Steinmarder, der die alte Hütte zu seinem neuen Quartier erklärt hat. Es war ein Tier ordentlicher Größe. Nachdem ich ihn freundlich gebeten habe, mir nicht ins Gesicht zu springen, lassen wir uns beide in Ruhe und ich schaue mich noch ein bisschen um.

Der Heimweg

Die Kasselburg über Pelm

Die Kasselburg über Pelm

Nur mühsam reiße ich mich los und spaziere wieder ins Tal. Der Weg macht noch zwei Kurven und plötzlich stehe ich wieder an dem sonnigen Bänkchen vom Anfang der Tour. Diesmal gewinnt die Bank und ich setze mich hin und genieße den wunderschönen Blick und die tolle Natur.

Nach knapp zwei Stunden spaziere ich zurück zu meinem Auto und freue mich über diesen tollen Ausflug. Ein weiterer wunderbarer Tag in derLink Eifel!

 

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