Auf dem Wacholderwanderweg durch die Oberpfälzer Toskana
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Wacholderwanderweg durch die Oberpfälzer Toskana
Auf dem Wacholderwanderweg durch die Oberpfälzer Toskana
Erlebe die Schönheit der Oberpfalz auf dem Wacholderwanderweg mit Tipps und Bildern für deine nächste Wanderung durch die Oberpfälzer Toskana

Toskana-Panorama
Auf dem Wacholderwanderweg durch die Oberpfälzer Toskana
Die
Oberpfalz, ein Ort, der uns mit vielen schönen Erinnerungen an eine unvergessliche
Wohnmobil-Tour und zahlreiche
Wanderungen verbindet, heißt uns wieder herzlich willkommen. Nach unserer letzten Wanderung durch den
Schwäbischen Wald und einem Besuch in
Schwäbisch Hall, freuen wir uns ganz besonders auf die kommenden Tage. Denn unser Ziel ist der
Wacholderwanderweg. Gestern haben wir bereits einen kleinen Vorgeschmack bei Kastl bei der
kleinen Wachholderrunde bekommen und sind heute bereit für die große Runde.

Klosterburg Kastl
Einige Infos zum Wachholderwanderweg
Der
Wacholderwanderweg von Kastl nach Schmidmühlen, ein 30 Kilometer langer Pfad durch den Naturpark Hirschwald, verspricht eine abwechslungsreiche Wanderung durch eine einzigartige Landschaft. Obwohl die gesamte Strecke an einem Tag bewältigt werden kann, empfehlen wir, sie auf zwei Etappen aufzuteilen, um die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen zu können.

Aus dem Wald
Etappe eins: Kastl – Hohenburg
Für den frühen Morgen haben Maxi und ich einen Rufbus organisiert, der an Werktagen morgens um kurz vor acht fährt, wenn man ihn rechtzeitig bestellt. Pünktlich kommt der kleine Bus mit dem freundlichen Fahrer und nimmt uns ganz allein mit. Wir machen uns auf den Weg nach Kastl. Gemeinsam mit Maxi, meinem vierbeinigen Wanderfreund, starten wir unsere Tour am ehemaligen Bahnhof. Leider finden wir keine informative Tafel über den Wanderweg, aber das Abenteuer kann beginnen.
Die ersten Kilometer führen uns durch den Ort und steil bergauf. Schnell erreichen wir den höchsten Punkt der heutigen Etappe und genießen die Aussicht. Der Weg wird schmaler und führt uns durch dichte Wälder, begleitet von der Ruhe der Morgenstimmung. Nach einem erfrischenden Abstieg erreichen wir Mühlhausen und die ersten
Wacholderwiesen. Ein Traum! Der Pfad schlängelt sich nun entlang der Lauterach, bis wir das Tal erreichen.

Hohenburg und die Ruine
Der Naturpark Hirschwald
Der
Naturpark Hirschwald ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Die vielfältige Flora und Fauna, geprägt von ausgedehnten Wäldern, blühenden Wiesen und den charakteristischen Wacholderheiden, machen diesen Park zu einem einzigartigen Ökosystem.

An der Lauterach
Entlang der Lauterach und entlang des Truppenübungsplatzes
Weiter geht es entlang der Lauterach auf dem gleichnamigen Radweg. Leider ist dieser Abschnitt asphaltiert und tut meinen Füßen nicht so gut. Wir wandern entlang des Truppenübungsplatzes US Hohenfels, einem riesigen militärischen Übungsgelände, das eine wichtige Rolle für die Ausbildung der Bundeswehr und der US-amerikanischen Streitkräfte spielt.
In Ransbach passieren wir die wunderschöne Kapelle Sankt Peter und machen eine kurze Pause in einem Buswartehäuschen. Gestärkt nehmen wir den anschließenden Aufstieg in Angriff, der uns durch dichte Wälder führt. Nach einigen Kilometern erreichen wir Allersburg und durchqueren erneut beeindruckende Wacholderwiesen.

Maxi will los
Unser Zuhause für die nächsten Tage: Der Wohnmobilstellplatz in Hohenburg
Unser Ziel für heute ist der
Wohnmobilstellplatz in Hohenburg. Dieser befindet sich am Sportplatz etwas außerhalb des Ortes und bietet für 8 Euro inklusive Strom einen ruhigen Stellplatz. Obwohl der Platz unterhalb der Straße liegt, ist es nachts sehr ruhig – nur werktags am frühen Morgen ist einiges an Verkehr unterwegs.

Schmidmühlen an der Lauterach
Etappe zwei: Schmidmühlen – Hohenburg
Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Bus nach Schmidmühlen, um die zweite Etappe zu starten. Diesmal ist es zwar ein richtiger Bus, aber auch dieser ist komplett leer. Er fährt am Samstag nur ein einziges Mal morgens um 9:15 Uhr ab. Der Weg führt uns zunächst auf einem Radweg entlang alter Mühlen zum Markthof. Anschließend geht es durch den Wald, und wir erreichen wieder den höchsten Punkt der heutigen Strecke.
Nach einem Abstieg durch den Wald gelangen wir ins Tal der Lauterach. Dieser Abschnitt ist geprägt von breiten Forstwegen und leider nicht besonders schön zu laufen. Ein Stück, das man getrost auslassen kann.
Danach führt der Weg auf einer Wiese entlang der Straße. Bis Adertshausen ist der Verkehr recht dicht und der Weg, obwohl durch Wacholderheide führend, nicht sehr angenehm.

Blick auf Adershausen
Der Traum-Abschnitt: Adertshausen – Hohenburg
Vor Adertshausen beginnt der schönste Teil der Wanderung. Ein schmaler Pfad führt uns stetig bergauf, bis wir eine atemberaubende Aussicht über das Tal der Lauterach genießen können. Die Ruine von Hohenburg, Adertshausen mit der Kirche Sankt Peter und sogar der Truppenübungsplatz liegen uns zu Füßen.

Wacholderheide
Wacholderheiden
Nach einem anspruchsvollen Abstieg erreichen wir wieder die Wacholderheiden. Wacholderheiden sind einzigartige Lebensräume, die durch jahrhundertelange Nutzung entstanden sind. Durch Beweidung und Mahd wurden die nährstoffarmen Böden offen gehalten und die Wacholdersträucher konnten sich ausbreiten. Diese besonderen Lebensräume sind geschützt, da sie vielen seltenen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bieten.

Das Highlight des Wachholderwanderwegs
Rückkehr
Nach der wunderschönen Aussicht geht es wieder ziemlich steil und rutschig bergab, auf abwechslungsreichen Pfad wandern wir entweder bergauf oder bergab und genießen die herrliche Ruhe auf diesem Abschnitt. Es führt fast unterbrochen durch die herrlichen Wachholderheiden und obwohl es inzwischen wieder zu regnen begonnen hat, können wir diesen Abschnitt gut genießen. Noch einmal führt der Weg uns etwas bergauf, als wir bereits die Wallfahrtskirche Stettkirchen erreichen, hier überqueren wir die Straße und spazieren den restlichen Abschnitt bis zum Stellplatz auf dem Fahrradweg.

Wilde Gesellen am Wegesrand
Fazit
Der Wacholderwanderweg ist eine abwechslungsreiche Wanderung durch eine beeindruckende Landschaft. Die Wacholderheiden sind ein Highlight, und der Abschnitt zwischen Mühlhausen und Adertshausen ist einfach traumhaft. Allerdings sind einige Abschnitte, insbesondere rund um Schmidmühlen, weniger attraktiv.
Ich würde empfehlen, diese Abschnitte auszulassen und sich auf die schönen Teile zu konzentrieren. Der Wanderweg ist gut ausgeschildert, aber ein paar mehr Informationstafeln über die Wacholderheiden wären wünschenswert.
Unser Besuch in der
Oberpfalz geht leider schon wieder zu Ende. Aber die nächsten Abenteuer warten schon: Eine
Wohnmobil-Tour in die Provence und eine
Wanderreise ins Allgäu stehen auf dem Programm.
Die Tour auf Komoot
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Die GPX ist aus technischen Gründen als ZIP gepackt.
Interaktive Landkarte & Tipps
Zur Wohnmobiltour Oberpfalz

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