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Durch die Margaretenschluchtartal führt.

Durch die Margaretenschlucht

Eine spektakuläre kleine Wanderung führt mich zum Gickelfelsen und durch die beeindruckende Margaretenschlucht, die steil in den Buntsandstein eingeschnitten ins Neckartal führt.

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Panorama vom Felsen

Panorama vom Felsen

Die Margaretenschlucht am Neckar

Ein letzter Blick auf Schloss Zwingenberg

Ein letzter Blick auf Schloss Zwingenberg

Auf dem Weg entlang meiner Tipp 50Schlösser-Burgen-Klöster-Tour mit Wohnmobil Günther und Hund Maxi stehe ich erst einmal frustriert auf dem Parkplatz der Wolfsschlucht. Die Schlucht ist aufgrund Sturmschäden nicht zugänglich und damit ist mein Tagesprogramm Geschichte. Also mache ich noch ein paar Bilder des tollen Schlosses Zwingenberg, das trutzig am Steilhang des Neckars steht. Anschließend plane ich um und mein neues Ziel ist die Margaretenschlucht.

Der Weg zum Gickelfelsen

Ich finde etwas, das einem Parkplatz ähnelt und stelle Günther ab. Dann schnappe ich den vor Begeisterung fast im Koma liegenden Hund und spaziere los. Nach ein wenig Recherche habe ich mich entschieden, die Schlucht in einen kleinen Rundweg von 3 km einzubauen. Und da ist mein erstes Ziel der Gickelfelsen.
Ich komme gleich nach dem Parkplatz an einen wunderbaren Grillplatz mit begeisternden Sicht über das Neckartal vorbei. Hier hüpfen wohl auch Gleitschirmflieger los. Mir ist wirklich nicht nach einem Flug und wir nehmen den kleinen Weg bergab. Ich fluche, dass ich die Wanderstöcke nicht mitgenommen habe. Es ist nass, rutschig und steil – eine schlechte Mischung. Dennoch komme ich gesund am Gickelfelsen an, wo eine gemütliche Liegebank auf mich wartet.
Zufriedene Wanderer

Zufriedene Wanderer

Ins Tal

Nachdem ich die Aussicht genossen habe (ehrlich – oben wars schöner) und den Tipp 50Cache des Ortes eingesammelt habe, geht mein Weg weiter ins Tal. Maxi nutzt seine vier Pfoten leidlich aus und zeigt mir, wie man mit Quad-Antrieb und Spikes in den Pfoten ins Tal hetzen kann. Ich vermute, der junge Hund hat noch nie so ein Abenteuer erlebt, wie heute. Und das Abenteuerlichste kommt ja erst.
Bald haben wir wohlbehalten den Talweg erreicht. Hier kann man zum Bahnhof oder zur Schlucht wandern. Für mich geht es gemütlich entlang der Felsen und mit Neckarblick in Richtung der Schlucht.

Der Eingang zur Margarethenschlucht

Vor dem Eingang der Schlucht ist noch ein hübschen Pausenhäuschen aufgebaut und eine ganze Horde an Info-Schildern weißt auf die Gefahren der Schlucht hin. Und ja, dieser Weg ist anspruchsvoll und schwierig. Einige Passagen erfordern leichtes Klettern, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Gute Schuhe und Wanderstöcke sind hier sinnvoll. Vor mir quälen sich zwei Rentner den Weg hoch – der eine ist gut ausgestattet und fit, der andere kriecht mehr, als dass er wandert.

Ich trete in die Schlucht ein und stehe vor einer massiven Wand aus Buntsandstein – Der Margaretenschlucht.

120 Höhenmeter auf 300m

Vom Eingang kann ich den größten Teil der Schlucht übersehen und auch den Weg, der spektakulär den Bachlauf (eher Bachsturz) auf mehreren Stufen quert. Wow, das ist beeindruckend und verheißt eine Menge Spaß. Ich suche mir ein Plätzchen für den Rucksack und mache ein Foto mit Stativ.
Die Margaretenschlucht von unten

Die Margaretenschlucht von unten

Fotografie in der Schlucht

Es ist dunkel, feucht und das Wasser bewegt sich. Keine ganz einfachen Voraussetzungen für ein Foto. Da die Schlucht sehr eng ist, wäre ein Ultraweitwinkel sinnvoll – meins ist kaputt und ich mache ein Panorama aus mehreren Aufnahmen, damit ich alles drauf bekomme.
Erst einmal das Stativ aufbauen, das bei dem Licht absolut notwendig ist. Einen Graufilter (ND2) schraube ich auf das Objektiv, damit ich eine Langzeitaufnahme (f8, 20sec) machen kann – damit wird das Wasser schön milchig und der Kontrast zum dunklen Fels wird intensiver. Wenn am Abend die Sonne in die Schlucht scheint, sind hier bestimmt fantastische Aufnahmen möglich.

Aufstieg

Ich verstaue alles wieder fein säuberlich, damit ich beim Wandern die Hände frei habe. Das ist gut so, denn der Aufstieg ist hart und steil. Zwar sind am Wegesrand Seile gespannt, dennoch sind manche Stufen so hoch, dass ich ein wenig ins Schleudern gerate. Schnell erreiche ich die erste Stufe, von der man einen tollen Blick zurück hat.
Nun wird es richtig steil und während ich mich mühsam nach oben wuchte, ist mein Hund vor Begeisterung nicht mehr zu halten. Erst einmal stürzt er sich in einen kleinen Tümpel am Wasserfall und badet fröhlich, dann hetzt er den Weg hinauf, nur um sofort wieder zurückzuhetzen. Den Sinn eines Weges ignoriert ihn und auch das Geländer ist kein Hindernis (ich wollte Hundernis schreiben). Während ich teils wegen des Weges schnaufe und teils wegen der halsbrecherischen Aktionen meines Junghundes komme ich oben an. Wow, was für ein Aufstieg.

Rückweg

Oben lande ich auf einer kleinen Straße und ein „Snacks“-Schild will mich in die falsche Richtung locken. Ich widerstehe und spaziere die Straße entlang zurück zum Wohnmobil.
Nach gut 2 Stunden darf ich mich komplett umziehen, so dreckig und nass bin ich. Gerne würde ich das gleiche auch mit dem Hund machen. Wow, was für eine tolle Tour!

Zwei Links mit Tipps zur Margaretenschlucht

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