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Vom Schopflocher Moor zum Wasserfels

Vom Schopflocher Moor zum Wasserfels

Wanderung durch das kleine Schopflocher Moor – seltenes Feuchtgebiet auf der Schwäbischen Alb und über ruhige Wanderwege nach Krebsstein und zum versteckten Wasserfels.

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Blick vom Wasserfels aufs Lenninger Tal

Blick vom Wasserfels aufs Lenninger Tal

Vom Schopflocher Moor zum Wasserfels

Es ist ein Sommer-Sonnen-Samstag und ich breche früh auf, denn das Schopflocher Moor ist wie alle schönen Wanderziele auf der Tipp klein Schwäbischen Alb beliebt und gut besucht. Nach kurzer Anfahrt finde ich einen leeren Wanderparkplatz vor und stelle Wohnmobil Günther im Schatten ab. Hund Maxi freut sich besonders, als ich den Rucksack aufziehe, denn das bedeutet, wir gehen länger auf Tour.
Sommer-Moor

Sommer-Moor

Die Wanderung
Vom Wanderparkplatz (bitte nicht auf dem Parkplatz des Gasthofs parken) führt mich die Runde in einer Acht erst übers Schopflocher Moor, durch den Wald ach Krebsstein – einem Weilen von Lenningen – und dort zum versteckten Wasserfelsen. Erneut geht es über Felder und Wald zurück zum Ausgangspunkt. Zusammen sind das acht fast ebene Kilometer.
Das Schopflocher Moor
Das größte Feuchtgebiet der Tipp klein Schwäbischen Alb ist das Schopflocher Moor. Und nicht nur das, es ist das einzige Hochmoor weit und breit. Das mag nicht viel heißen, den Feuchtgebiete sind auf der Alb eher selten, denn das Wasser versickert einfach und tritt im Tal in Quellen wie dem Blautopf wieder aus. Das Schopflocher Moor liegt jedoch auf einem Vulkanschlot und über dem harten Gestein hat sich eine Lehmschicht gebildet, die verhindert, dass das Wasser versickert. Zahlreiche Tiere haben sich hier angesiedelt und leben hier.
Start übers Moor.
Gleich hinter dem Gasthof biegen wir rechts ab und werden von einem Bohlenweg begrüßt. Der führt uns einmal über das ganze Moor, erkennbar vor allem an dem kleinen Moorwäldchen. Und an den Mücken, die begeistert über uns herfallen, ausgehungert von der Nacht. Hohe Wiesen mit wunderschönen Blüten begrüßen uns aber auch, Lilien, Fingerhut und andere Prachtstücke kann ich entdecken. Im Wäldchen ist es schattig und feucht, einige Infotafeln erklären uns die Welt und die Vögel zwitschern ohne Pause.
Maxi ist glücklicher Moorgast

Maxi ist glücklicher Moorgast

Am See vorbei in den Wald
Am Ende des Wäldchens wartet noch der „große See“ auf uns, eigentlich nur ein Tümpel und außerdem vom Menschen geschaffen. Maxi ist egal, er hat schon Durst. Mir ist es auch egal, es blüht und fleucht, wohin ich schaue.
Über eine Wiese erreiche ich erst einen Fortstweg und dann ein kleines Sträßchen. Das führt recht schnell wieder in den Wald und wir genießen die Ruhe und die wunderbare Natur der Alb. Fast flach und sehr entspannt geht es die zwei Kilometer hinab zum Wanderparkplatz der Gutenberger Höhlen.
An den Höhlen vorbei nach Krebsstein und zum Wasserfels
Auch dieser Wanderparkplatz ist noch leer und eigentlich sollte ich einen Abstecher zu den Gutenberger Höhlen machen, die hier am Hang über Lenningen ein beliebtes Ziel sind. Doch heute Morgen kann ich mich nicht begeistern, sondern spaziere entlang der Straße weiter. Leider gibt es hier keinen Wanderweg, aber da die Straße im Weiler endet, ist hier auch kein Verkehr. Schnell bin ich in Krebsstein und suche mir den Weg zwischen ein paar Häusern hindurch zum Wasserfels. Er ist nicht ausgeschildert und der Weg dorthin verläuft fast über Privatgrund – wohl stürzen zu viele Menschen von dem ungesicherten Felsen.,
Wasserfels

Wasserfels

Wasserfels und weiter
Ein paar Stufen führen hinauf und schon habe ich einen fantastischen Blick über das Lenninger Tal. Zwei Bänkchen bieten Platz, eins in der Sonne, eins im Schatten. Ich sehe hinab bis zur Tipp klein Schwarzen Lauter Schucht, eine fantastische Wanderung, die ich vor einiger Zeit beschrieben habe. Auch nach Schopfloch kann man hier blicken. Ich genieße den Blick und kann mich erst losreißen als eine Horde Radfahrer wild schwatzend den Felsen erobern.
Mein Weg führt noch kurz durch Krebsstein und bald wieder auf das weite Feld hinaus.
Füchle

Füchle

Begegnungen am Waldrand
Ich erreiche den Waldrand und freue mich schon auf die Kühle des Waldes, als ich zwei Füchse auf der Wiese sehe. Einer entdeckt mich und verschwindet, der zweite bleibt sitzen und kratzt sich erst einmal in aller Seelenruhe. Ich kann das Objektiv wechseln und einige Fotos machen, als ich entdecke, dass er wiederrum einen Hasen beobachtet, er ein paar Meter weiter die Sonne genießt. Befürchten muss der ausgewachsene Feldhase den Fuchs nicht, ist er doch fast doppelt so groß wie das junge kleine Tier. Ich beobachte die beiden und freue mich, dass mein Hund still bleibt, bis sie verschwunden sind.
Heimweg zum Schopflocher Moor
Wieder fast zurück

Wieder fast zurück

Es geht nun mitten durch den wunderschönen Wald der Tipp klein Schwäbischen Alb mit dicken Buchen und Fichtenwäldchen. Maxi findet die eine und andere Pfütze und macht einen Badetag aus unserem Ausflug. Wir kreuzen den Hinweg und entdecken plötzlich die ersten Menschen, die hier spazieren oder auf den Teerwegen (das einzige Manko dieser Tour) ihr neues E-Bike testen. Wir passieren noch ein schönes Bänkchen und eine ganze Reihe von Dolinen, eingestürzte Höhlen – auch etwas typisches auf der Alb. Dann hat uns das Auto wieder.

Wer Hunger hat, kann hier sehr gut auf der Terrasse des Tipp klein Gasthofs Albengel einkehren, hier lässt es sich gemütlich und lecker essen.
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