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Fotospot Gieß – Wasserfall an der Lauchert

Fotospot Gieß – Wasserfall an der Lauchert

Ganz unscheinbar neben der Straße versteckt sich ein Kleinod der Schwäbischen Alb – beim Wasserfall „Gieß“ stürzt die Lauchert über Kalksteinterrassen und bildet ein wunderschönes blaues Becken!

 

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Der Gieß und der kleine See

Der Gieß und der kleine See

Fotospot Lauchert-Wasserfall „Gieß“

Koordinaten 48.160332N9.201179E

Ausrüstung: Kamera, Stativ, ND-Filter

Weg: 100 m

 

Ich bin den zweiten Tag unterwegs auf der Tipp klein Wohnmobiltour Schwäbische Westalb. Nach einer sagenhaft ruhigen Nacht am Ende des Büttnau-Tals werde ich von einem alten Freund aus dem Schlaf geholt – ein spontaner Besuch. Maxi möchte noch spazieren und mein Magen dringend Frühstücken. Schließlich startet Wohnmobil Günther die Motoren und macht sich auf den Katzensprung in den nächsten Ort – Veringendorf. Dort möchte ich den kleinen Wasserfall „Gieß“ besuchen, an dem ich wohl schon hundert mal vorbeigerauscht bin, ohne ihn zu sehen.
Der "Gieß" von oben

Der „Gieß“ von oben

Der Wasserfall
Tektonisch stammt das Tal der Lauchert aus der gleichen Zeit wie das Rheintal – beide wurden gebildet, als die Afrikanische Platte immer heftiger auf die Eurasische drückte. Ein großer Eiszeitsee bildete am Talgrund eine dicke Schicht an Tuffstein. Durch Quellen löst sich das Gestein durch Kohlendioxid und Sauerstoff wieder auf, wodurch das wunderschöne Becken und der kleine Wasserfall gebildet wurde.
Das Fotomotiv
In zwei schönen „Strahlen“ stürzt das Wasser in das tiefblaue Becken. Vor allem bei Sonne kommt das Blau des Beckens besonders gut zur Geltung. Um das Becken kann man sich sein Motiv suchen – ich machte gleich einige Bilder. Von oberhalb gibt es einen schönen Blick auf das ganze Becken und den Wasserfall.
Blick auf den Gieß

Blick auf den Gieß

Technik
Möchte man das Wasser sanft milchig bekommen, benötigt man eine Langzeitbelichtung. Bei normalen Lichtverhältnissen ist dies nur mit einem Neutraldichtefilter (ND-Filter) möglich. Diese gibt es in verschiedenen Stärken, die dann nur noch einen Bruchteil des Lichts hindurchlassen. Sozusagen eine Sonnenbrille für die Kamera.
Bei den hellen Lichtverhältnissen benutzte ich einen ND 1000 Filter und eine Belichtungszeit zwischen 10 und 30 Sekunden. Bevor ich den Filter aufschraube, stelle ich das Motiv scharf, stelle dann den Fokus auf „manuell“ und schraube den Filter auf. Ein Stativ ist natürlich Pflicht bei einer so langen Belichtungszeit. Sinnvoll ist auch ein Fernauslöser oder du nutzt den Selbstauflöser, damit du beim Auslösen das Bild nicht verwackelst.
Ein Wort zum Naturschutz!
Der wunderschöne Wasserfall wurde im letzten Sommer von begeisterten Touristen regelrecht überrannt. Auslöser waren eine ganze Reihe an Influenzern und geposteten Bildern auf Facebook, etc. Daher eine große Bitte von mir – Haltet euch an die Regeln, bleibt von sensiblen Stellen fern. Das Wasser ist herrlich blau, aber bitte verzichtet auf eine Badesession und lasst auch den Hund im Auto (meiner war auch sauer). Müll gehört in den eigenen Rucksack und es ist nicht nötig sich unter den Wasserfall zu stellen – einfach Hirn einschalten – damit wir alle lange Spaß an der sensiblen Natur haben können! Danke!
Und weiter geht die Tour
Heute ist ein absoluter Foto-Tag auf meiner Tipp klein Wohnmobiltour Schwäbische Westalb. Nach einer wunderschönen Fahrt durch das Laucherttal werde ich eine gigantische Tipp klein Aussicht auf das Schloss Sigmaringen fotografieren und genießen….
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