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Ein abwechslungsreicher Wandertag auf dem Seeburgsteig Bad Urach

Ein abwechslungsreicher Wandertag auf dem Seeburgsteig Bad Urach

Der Seeburgsteig Bad Urach führt mich in einer 8 bergauf und bergab, zu wunderbaren Aussichtspunkten, zu Quelle der Erms und durch die albtypischen Wälder der Region. Eine tolle kleine Tour zum Genießen.

Zum Starten einer Diashow einfach auf ein Bild klicken, zurücklehnen und genießen!

 

Die Tour auf Komoot

Wieder fast unten

Wieder fast unten

Ein abwechslungsreicher Wandertag auf dem Seeburgsteig Bad Urach

Ich habe Ferien, es herrscht Lockdown in Deutschland und coronabedingt fällt der eigentlich geplante Urlaub mit dem Wohnmobil aus. Was liegt da näher, als endlich mal die Möglichkeiten der Heimat zu erkunden, schließlich wohne ich auf der Tipp kleinSchwäbischen Alb und damit in einem der schönsten Wandergebieten Tipp klein Deutschlands.
Infotafeln am Parkplatz

Infotafeln am Parkplatz

Der Seeburgsteig
Nach kurzer Fahrt komme ich in Seeburg an, einem kleinen Dorf, das zu Bad Urach gehört. Hier gibt es zahlreiche tolle Wandertouren, beispielsweise zum Tipp 50Wasserfall, zu den Tipp 50Höllenlöchern oder durch die Tipp 50Wolfsschlucht. Eine Kirche, ein paar Fachwerkhäuser und einige Gaststätten liegen an der Erms und einigen Tälern, die hier zusammenstoßen. Der Seeburgsteig führt in einer Acht zweimal durch das Dorf und verbindet wunderschöne Täler, Hochflächen und ein paar Aufstiege miteinander. 8 km sind nicht sonderlich lang und damit ist diese Tour ein perfekter Halbtagsausflug.
Ein Dorf und eine Bundesstraße
Seeburg liegt an der Bundesstraße Bad Urach – Münsingen und was eine solche Straße mit einem so kleinen Dorf macht, ist hier deutlich zu sehen. Eigentlich ein wunderschönes Dörflein, idyllisch gelegen und toll gepflegt. Und dann prügelt hier alle 10 Sekunden ein Lastwagen durch. Wahnsinn. Die ersten Meter der Tour führen mich dann auch erst einmal entlang der Bundesstraße und ich überlege schon, warum ich hergekommen bin.
Pfad bergauf

Pfad bergauf

Der erste Aufstieg
Am Ortsende treffe ich auf das Restaurant „Schlössle“ das in einer Felsniesche liegt. Hier kann man wohl einkehren oder sogar übernachten. Leider haben die Besitzer vergessen, dass der Wanderweg über ihren Parkplatz führt und diesen abgesperrt. Sehr wanderfreundlich. Ich umgehe die Sperrung und stehe vor dem ersten Aufstieg des Tages – und der ist gleich mal knackig. In ein paar Serpentinen geht es steil bergauf und ich schnaufe ordentlich.
Das Hochtal und die Aussichten
Das erste Hochtal - traumhaft ruhig

Das erste Hochtal – traumhaft ruhig

Plötzlich weitet sich das Tal und ich stehe vor einem für die Alb so typischen Hochtal – Das Stille Weidentäle. Und dem Namen trägt es zurecht, denn verschwunden ist der Lärm der Bundesstraße. Eine Wiese breitet sich vor mir aus über das ich nun sanft bergauf gehen kann. Nachts hat hier der Jäger das Sagen, jetzt bin ich allein und Hund Maxi darf die Wiese erforschen und nach Maulwürfen graben. Nach einem weiteren Aufstieg bin ich auf der Hochfläche und dann auch schon am Albtrauf. Ein toller Blick über Seeburg breitet sich vor mir aus und die vielen Bänkchen und Liegen zeugen davon, dass sie auch viel besucht wird (man kann hier auch mit dem Auto hinfahren). Über Ziegenwiesen geht es dann wieder hinab ins Tal und nach einer Stunde bin ich wieder in Seeburg.

Wunderbares Tal

Wunderbares Tal

Durchs Mühltal zur Ermsquelle
Es geht nur kurz durch das Dorf, Zeit für mich, schnell einen Geocache im Ort einzusammeln. An Tipp 50einem alten Stollen, der zur bodenlosen See führt, lieg ein kleiner Nano und wartet auf meinen Besuch. Übrigens – Tipp 50am bodenlosen See gibt es noch einen Earthcache, den ich jedoch schon lange gefunden habe.
Vorbei am Sportplatz geht es nun immer entlang der kleinen Erms hinein in das Mühltal. Ein paar Einheimische führen hier ihre Hunde aus, aber bald ist es ruhig um mich. Nein, nicht ruhig, völlig still. Steile Felswände links und rechts, Wald und Nieselwetter – mehr gibt es hier nicht. Bald bin ich an der Ermsquelle angekommen und bin enttäuscht. Das Mühltal wird als wildromantisch beschrieben, aber allzu deutlich ist, dass der Mensch das Tal nach seinen wünschen umgebaut hat. Die Quelle ist eingefasst und eingezäunt, der Bach begradigt.
Vom Tal auf die Höhe
Noch sind wir glücklich

Noch sind wir glücklich

Hinter der Quelle wird der Weg tatsächlich etwas natürlicher, dennoch erkennt man, dass der Mensch hier alles umgebaut hat. Beeindruckende Felsen mit kleinen Höhlen laden zu Entdeckungen ein – aber bitte nur im Sommer, hier überwintern empfindliche Fledermäuse.

Ich sammle noch zwei Geocache der WIR – Massenproduktion ein und komme an ein Brückchen, das den Beginn des Aufstiegs einläutet. Jetzt geht es wirklich zur Sache, ich schnüre l die Schuhe und packe die Stöcke aus und mache mich auf. Nach 100 m schnaufe ich wie eine alte Dampflok und der Hund schaut mich mitleidig an. Die erste Serpentine ist erreicht und tatsächlich, das schlimmste geschafft. Immer weiter kurve ich mich nach oben und bin wirklich froh über die Stöcke, denn es ist rutschig und schlammig. Ein Bänkchen begrüßt mich auf der Hochfläche.
Über die Hochfläche zurück nach Seeburg
Ich bin wieder in der typischen Alblandschaft unterwegs! Wiesen, Buchenwälder, sanfte Wege und Einsamkeit. Wunderschön und sehr zu genießen. Der Wind fetzt um mich herum und es regnet zwischendurch, aber so schön kann Wandern sein. Im stetigem sanften Auf und Ab geht es hinab in Richtig Seeburg. Ein letzter Aussichtsfels und dann stehe ich vor dem Seeburger Ehrenmal (das allerdings wirklich nicht hübsch ist). Ein sanfter Wiesenweg führt mich hinab zum Auto.
Was diesen Wanderweg besonders macht
Der Seeburgsteig ist ein kleiner und nicht allzu spektakulärer Wanderweg am Rande der schwäbischen Alb. Auf den ersten Blick nichts besonderes, aber das stimmt so nicht. Er ist unglaublich abwechslungsreich und bietet auf wenigen Kilometern alles, mit dem Schwäbische Alb aufwarten kann: Steile Aufstiege auf schmalen Wegen, fantastische Blicke über die Täler, sanfte und Hochtäler, wilde (und gezähmte) Schluchten mit den typischen Felsen und zum Abschluss ein großes Angebot an Einkehrmöglichkeiten. Wunderbar!!!!
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Tipp 50 Zu Empfehlen sind die Thermen in Bad Urach oder in Neuffen!

Tipp 50 Natürlich ein Stadtspaziergang durch Bad Urach

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