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Fotospot Phare de Pontusval

Fotospot Phare de Pontusval

Der kleine Leuchtturm Phare de Pontusval sieht von Ferne aus wie eine Kapelle und leuchtet doch im Dunkeln 18 km weit in das Dunkel der Nacht. Im Sonnenaufgang bietet er ein tolles Fotomotiv.

Panorama über die Bucht

Panorama über die Bucht

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Fotospot Phare de Pontusval

Die Bucht

Die Bucht

Nachdem ich gestern noch einige Bilder am Tipp 50 Wächterhaus von Meneham machen konnte, klingelt heute pünktlich kurz nach 6 der Wecker. Die Sonne geht ganz weit im Westen der mitteleuropäischen Zeitzone spät auf. Mein erster Blick fällt auf den dicht bewölkten Himmel – Mist, wieder umsonst aufgestanden? Doch ganz im Osten zeigt sich ein wolkenloser Streifen, und auf den kommt es an. Ich schwinge mich aufs Rad und fahre die knapp zwei Kilometer zum Leuchtturm.

Phare de Pontusval

Der 18m hohe Leuchtturm von 1869 wurde erbaut, nachdem zahlreiche Schiffe an der Küste zerschellten. Liebevoll auf eine kleine Landzunge gebaut, leuchtet er jetzt Nacht für Nacht 18km in den Atlantik hinein. Neben den kleinen Turm steht ein Haus mit Veranda, in dem noch heute die alte Leuchtturmwärterin wohnt. Der Turm ist zwar seit 2003 automatisiert, sie darf aber weiterhin dort wohnen.

Die Legende

Um den kleinen Ort rankt sich die Legende eines Drachen, der einst hier wohnte. Woche für Woche losten die Dorfbewohner ein Opfer aus, der zur Besänftigung dem Untier vorgeworfen wurde. Als es das kleine Kind des Herrn von Elon traf, beschloss dieser sich statt dessen zu opfern. Zwei Ritter kamen vorbei und waren so beeindruckt, dass sie den Drachen bekämpften und schließlich ins Meer warfen, wo es ertrank. Irgendwo an der Küste kann man ein Drachenei bewundern, das in Erinnerung aufgestellt wurde.
Der Moment, wenn die Sonne durchbricht

Der Moment, wenn die Sonne durchbricht

Fotospot

Die zahlreichen Felsen in der kleinen Bucht vor dem Leuchtturm bieten eine tolle Kulisse für den Sonnenaufgang, der pünktlich einsetzt. Heute waren die Minuten vor dem Aufgang die schönsten und nutzte sie ordentlich aus. Wer ein bisschen sportlicher als ich ist, könnte noch weiter auf die Felsen klettern und eine bessere Perspektive bekommen.
Ich versuchte einen ND 3.0 Filter aus und machte auch einige Bilder ohne Filter. Entscheide selbst, was dir besser gefällt.

Achtung Gezeiten

An dieser Küste beträgt der Gezeitenunterschied bis zu 10m, also Vorsicht! Ich bin zwei Mal umgezogen und musste zum Schluss doch knietief durchs Meer waten. Wer sich auf die Felsen stellt, sollte schwimmen müssen!
Übrigens gibt es um den Leuchtturm herum wunderschöne Sandstrände – wer also auch ein wenig entspannen will – hier ist Platz genug!

Infos zum Leuchtturm und dem Ort:

 

Fotospots in der Bretagne:

Tipp 50 Meine Sammlung toller Fotospots in der Bretagne mit GPS – Daten zum Download findest du auf der Übersichtsseite!

Karten-Symbole:

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