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Die Teufelsmauer - ein besonderes Fotoerlebnis

Die Teufelsmauer – ein besonderes Fotoerlebnis

Die Teufelsmauer ist ein fast 20 km langes Felsband aus Sandstein, das geheimnisvoll und beeindruckend über das Harzvorland ragt! Ein toller Fotospot.

Zum Starten einer Diashow einfach auf ein Bild klicken, zurücklehnen und genießen!

 

Die Tour auf Komoot

Das Hamburger Wappen oder die drei Zinnen

Das Hamburger Wappen oder die drei Zinnen

Die Teufelsmauer im Harz

Der Sage nach stritten der Teufel und Gott um die Macht. Sollte der Teufel es schaffen, eine Mauer vom Harz bis ins Harzvorland zu bauen, so sollte das Land zwischen den beiden aufgeteilt werden. Er hatte Zeit bis der erste Hahn krähte. Der Teufel machte sich ans Werk, doch dummerweise spazierte eine Magd noch vor Sonnenaufgang zum Markt. Sie hatte ihren Hahn dabei und dieser begann noch vor Sonnenaufgang zu krähen. Der Teufel hatte verloren und vor lauter Wut zerschlug er seine Mauer.

Die Teufelsmauer bei Neinstedt

Die Teufelsmauer bei Neinstedt

Die Entstehung

Geologisch gesehen ist die Mauer eine fast 20km lange Verwerfung aus hartem Buntsandstein. Als der Harz hervorgehoben wurde, wurden auch die Gesteinschichten der Formation aufgefaltet. Anschließend wurden die weichen Schichten abgetragen und die Teufelsmauer blieb als beeindruckendes Naturdenkmal übrig.

Die Fotospots

Bei meinem kleinen Urlaub im Tipp 50Harz besuchte ich zwei tolle und beeindruckende Stellen entlang der Teufelsmauer. Zum einen das Hamburger Wappen bei Timmenrode und am nächsten Morgen den Abschnitt der Teufelsmauer bei Neinstedt. Das Hamburger Wappen bietet eine besonders große Felsformation, während der Abschnitt bei Thale aus einer ganzen Reihe an besonderen Felsen besteht.

Das Hamburger Wappen oder die drei Zinnen - Teufelsmauer bei Timmenrode

Das Hamburger Wappen oder die drei Zinnen –

Das Hamburger Wappen

Eigentlich heißt der Felsen ja „Drei Zinnen“ aber die Ähnlichkeit zum Hamburger Wappen ist wirklich immens. Ich stellte mein Wohnmobil auf dem kleinen Parkplatz am Sportplatz in Timmenrode ab und spazierte den knappen Kilometer zu den Felsen. Tagsüber war auf dem Parkplatz ein Kommen und Gehen, doch gegen Abend wurde es ruhiger. Ich hatte mir ausgerechnet, dass ich einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang habe und kam so kurz davor an. Das Hamburger Wappen ist beeindruckend und gigantisch. Die drei Zinnen ragen wie aus dem Nichts in die Höhe. Von den umgebenden Felsen hat man einen tollen Blick über das nördliche Harzvorland und ich konnte irgendwie schon das Meer rauschen hören. Am Hamburger Wappen findet man eine Vielzahl an kleinen und großen Fotomotiven, beispielsweise eine kleine Höhle, Felsen, Kiefern und das Wappen selbst. Ich suchte mir einen schönen Platz auf den Felsen östlich des Hamburger Wappens. Aber Achtung, der Aufstieg ist nicht ganz einfach und man kann tief abstürzen!

Obwohl die Stelle wirklich gut ausgesucht war, wurde aus meinem Bild im Sonnenuntergang nichts. Eine tiefschwarze Regenwolke schob sich vor die Sonne, so dass es die ganze Nacht regnete. Fotografenalltag 🙂 Aus dem bunten Himmel wurde also leider nichts, dennoch bin ich mit meinen Bildern recht zufrieden.

Die Teufelsmauer bei Neinstedt

Bei Neinstedt

Die Teufelsmauer bei Neinstedt

Nach einer gemütlichen Nacht auf dem kleinen Parkplatz in Timmenrode fuhr ich am Morgen auf den Parkplatz der Teufelsmauer bei Neinstedt. Hier war auch am frühen Morgen schon viel los, eine Busladung Senioren versuchten den Weg zur Teufelsmauer zu bewältigen, andere genossen die erste Wurst am kleinen Stand auf dem Parkplatz.

Der Wanderweg ist gutausgeschildert, nach einem kurzen Schwenk an der Tipp 50 Bode vorbei, geht es einige Stiegen hinauf zur Teufelsmauer. Eine kleine Pause kann man im Teufelsmauergarten einlegen, hier wird die besondere Botanik der Teufelsmauer gezeigt und man kann sich gemütlich auf ein Bänkchen setzen. Bei mir waren leider die meisten Pflanzen verblüht und der Garten kam mir etwas verwahrlost vor. Im Frühling ist das hoffentlich anders.

Der kleine Pfad bietet viele gewaltige Blicke ins Tal und auf die bizarren Felsformationen. Wer gerne Figuren in Wolken entdeckt, findet in den Felsen bestimmt auch Gesichter und Formen. Die vielen Besucher machen ein ruhiges Fotografieren nicht einfach, mit ein bisschen Geduld gibt es jedoch den einen oder anderen ruhigen Moment. Die vielen schönen Bänkchen erleichtern das Warten.

Weitere Möglichkeiten

Der Tipp 50 Teufelsmauerstieg ist ein 30km langer Wanderweg, der den Besucher an den schönsten Stellen der  Location vorbeiführt. Mit ausreichend Zeit und Kondition ein absoluter Tipp!

Fototipps:

  • Weitwinkel oder Ultraweitwinkel einpacken, die Felsen sind überraschend hoch und man steht oft direkt vor ihnen.
  • Sonnenuntergang und Sonnenaufgang bieten besonders schöne Motive und in der goldenen Stunde leuchtet die Mauer besonders schön.
  • Makro-Objektiv einpacken, entlang der Mauer gibt es einzigartige Pflanzen und Insekten!

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Die nächste Tour:

Fotospaziergang zum Totengrund in der Lüneburger Heide

Übernachten

Wohnmobilstellplätze gibt es an der Teufelsmauer nicht. Der Parkplatz in Timmenrode am Sportplatz war in der Nacht ruhig. Tagsüber war hier genauso wie auf den anderen Wanderparkplätzen viel los. Keine gemütlichen Übernachtungsmöglichkeiten.

Tipp 50 Wohnmobilstellplatz Quedlinburg

Tipp 50Wohnmobilstellplatz Blankenburg

Tipp 50 Klostencamping Thale

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