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Fotospot Phare de Ploumanac'h

Fotospot Phare de Ploumanac’h

Frühmorgens starte ich dem Phare de Ploumanac’h und der rosa Granitküste einen Besuch ab, spaziere über den GR34 und bringe den bekannten farbenfrohen Leuchtturm auf die Leinwand..

Ein fantastischer Blick

Phare de Ploumanac’h

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Der Fotospot „Phare de Ploumanac’h“ und die rosa Granitküste

Der Wecker klingelt kurz vor Sechs, ich möchte rechtzeitig zum Sonnenaufgang an der Küste sein. Doch der Regen prasselt auf das Dach von Wohnmobil Günther und ich beschließe, noch eine Runde zu schlafen.
Eine Stunde später ist es hell und der Regen hat aufgehört. Also stehe ich endlich auf und fahre nach Perros-Guirec, wie die Gesamtgemeinde des Rosa Granits eigentlich heißt.
Versteckt hinter Felsen....

Versteckt hinter Felsen….

Ein Platz für das Wohnmobil

Die Ortschaft Ploumanac’h und viele der Nachbargemeinden sind hermetisch vor Wohnmobilen abgeriegelt. Überall sind Verbotsschilder und 2m-Barrieren. Kein Durchkommen. In Ploumanach gibt es einen großen Parkplatz mit 50 Plätzen für Wohnmobile, überall wird man hingeleitet und es ist auch sinnvoll, dort zu Parken. Im Nachbarort gibt es einen Wohnmobilstellplatz, für 8,50 € darf man an der Hauptstraße dicht an dich stehen. Doch auch der örtliche Supermarkt Super-U bietet wie so oft auf seinem Parkplatz einige Stellflächen an, hier steht man zwar auch nicht schön, aber viel ruhiger und sogar kostenlos. Danke Super-U, denn hier stelle ich Günther ab und steige aufs Fahrrad um.
Der Spazierweg - im Sommer oft Autobahn

Der Spazierweg – im Sommer oft Autobahn

Durchs Dorf an den Tipp 50 GR34

Ich radle am Hafen vorbei und in das alte Fischerdorf Ploumanac’h hinein. Und schnell verstehe ich das Verbot für Wohnmobile – es gibt einfach keinen Platz. Die Gassen sind eng, Parkplätze so schon nicht vorhanden. Wenn hier noch hunderte Wohnmobile aufkreuzen wäre es gemeingefährlich! Viele Menschen sind noch nicht unterwegs, nur die Bäckereien und Cafes sind voll – Frühstückszeit. Am kleinen Strand stelle ich mein Fahrrad ab und schon bin ich auf dem Tipp 50 GR34.

Spaziergang zum Phare de Ploumanac’h

Vom Strand sind es nur 300m bis zum Leuchtturm. Hier treffe ich das erste Mal auf eine komplette Maskenpflicht auch im Freien. Es sind nur wenige unterwegs und noch weniger halten sich an die Regelung. Ich spaziere durch ein kleines Wäldchen und schon stehe ich inmitten des bekannten Chaos von Ploumanac’h, die rundgeschliffenen Felsen in rosa Granit.
Im Hintergrund - Hallerfordens Schloss

Im Hintergrund – Hallerfordens Schloss

Der rosa Granit

Namensgeber für das Dorf Ploumanac’h, was übersetzt soviel wie „Gemeinde der Mönche“ heißt, ist der sehr seltene Granit, der in leuchtendem Rosa-Orange erstrahlt. Die Mineralien Hämatit und Alkalifeldspat rufen die Färbung in dem 300 Millionen alten Gestein hervor, das es sonst nur auf Korsika und in China gibt.
Ton in Ton

Ton in Ton

Der Phare de Ploumanac’h

Über dem ganzen Chaos, das sich bei Ebbe weit raus zieht, thront der Leuchtturm, der eigentlich Phare de Mean Ruz – Leuchtturm aus rotem Gestein – heißt. Er ist aus dem gleichen rosa Granit gefertigt, wie seine Umgebung und passt mit der kleinen Brücke perfekt in die Landschaft. Er wurde 1945 erbaut, nachdem der Vorgänger im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Mit 15m ist er ein Stummel, trotzdem leuchtet er fast 10 km in die Weite des Meeres hinein.

Fotografie

Der Phare de Ploumanac’h steht etwas erhöht und ist von verschiedenen Stellen gut zu fotografieren. Ich nehme die kleine Landzunge vor dem Leuchtturm und klettere über die Felsen, so weit ich mich traue. Hier bekomme ich noch das Meer mit aufs Bild. Ein ND3 Filter lässt das Meer und auch die dahinrasenden Wolken verschwimmen. Nicht gerade ein Sonnenuntergang aber die dramatisch dunklen Wolken bieten doch auch einen Hintergrund für ein Bild. Ich spaziere anschließend noch ein wenig herum, bis ich genug habe auch immer mehr Menschen auftauchen,
Im Hintergrund - Hallerfordens Schloss

Im Hintergrund – Hallerfordens Schloss

Das Schloss von Hallervorden

Auf einer kleinen Insel vor dem Hafen steht ein Schloss, das dem deutschen Komiker Didi gehört. Vom Strand aus kann man noch einen Bogen spazieren und bekommt es dann ganz gut vor die Kamera. Ich lasse ihn in Ruhe und nehme das Fahrrad nach Hause.

Urlaub in Ploumanac’h

Der Ort ist sicher auch ein toller Urlaubsort, zahlreiche schöne Strände ziehen sich entlang der Küste, es gibt viele Cafes, Restaurants und Bars. Mir persönlich ist es hier zu voll, obwohl wirklich nicht viel für den Ort unterwegs sind.
Weitere Infos:

Karten-Symbole:

Fotospot

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