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Durchs wilde Glastal ~ Find the silence
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Das Glastal auf der Schwäbischen Alb

Das Glastal auf der Schwäbischen Alb

Eine Wanderung durch das wildromantische Glastal auf der Schwäbischen Alb, durch Wachholderheiden und auf den Lämmerfelsen – 13 Kilometer Natur, Ruhe, Genuss!

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Durch’s wilde Glastal

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Für meine Weihnachtswanderung suchte ich mir das ruhig und abseits gelegene Glastal aus. Der Hasenbach hat das hübsche Tal aus dem Kalkstein der a Schwäbischen Alb ausgewaschen. Je nach Wetterlage entspringt er früher und später in dem beschaulichen, fast 4 Kilometer langen Tal.
Schloss Ehrenfels am Eingang zum Glastal

Schloss Ehrenfels am Eingang zum Glastal

Start ist am großen Parkplatz der Wimser Höhle zwischen Hayingen und Zwiefalten gelegen.  Erst einmal gibt es hier den kleinen Wasserfall zu bewundern, der direkt hinter dem Parkplatz vor sich hin plätschert.
Dann spaziere ich dem gut ausgeschildertena Premium-Wanderweg „Hoch-geh-schätzt“ entlang und finde mich schnell auf einer hübschen Allee gesäumt von tollen alten Bäumen wieder.
Das Wetter ist schlecht und trotzdem zücke ich alle paar Meter die Kamera, das es einfach zu schön ist. Und ich habe noch nicht einmal 500m geschafft.

Schloss Ehrenfels
Am Eingang zum Glastal stehe ich erst einmal vor dem Schloss Ehrenfels, dass prunkvoll über dem kleinen Tal steht. Das Schloss wurde von Abt des Klosters Zwiefalten Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet und sein riesiger Keller wurde als Vorratslager für das Kloster genutzt. Heute gehört es einer Stiftung und wird für Veranstaltungen genutzt.
Im mittleren Glastal

Im mittleren Glastal

Das Glastal

Hinter dem Schloss geht es ins Tal hinein, nach einem Stück entlang einer Wiese auf der gemütlich einige Schafe weiden, stehe ich vor den ersten Felsen und im Wald. Der Hasenbach plätschert gemütlich vor sich hin und ich bewundere die wunderbare Natur. Unter den Kalkfelsen haben sich Humpen mit kristallklarem Wasser gebildet.
Hinter jeder Kurve um die ich biege, stoße ich Freundengrunzer aus! Ganz besonders, als ein Eisvogel wie ein leuchtend blauer Blitz an mir vorbeifliegt. Er wird mich ein paar hundert Meter lang begleiten. Ein wenig erinnert mich der Wanderweg an die tollen Bachspaziergänge durch den a Eistobel oder das a Ilsetal.
Die Ruine Ehrenfels

Die Ruine Ehrenfels

Ruine Ehrenfels

Ich komme kaum vorwärts und doch stehe ich bald vor der Ruine Ehrengfels. Die kleine Burg aus dem 13. Jahrhundert bewachte den Weg durch das Tal, verfiel nach dem Tod der Burgherren zusehends und diente Räubern als Unterschlupf, so dass sie schließlich zerstört wurde.
Vom Tal kann mal links oder rechts den Berg hinaufklettern und die Burg besuchen.  Es geht recht steil und rutschig zu, Stöcke könnten von Vorteil sein.
Der idyllischste Teil des Glastals

Der idyllischste Teil des Glastal

Die Mitte des Glastals

Ich wandere weiter entlang des Hasenbaches, der plötzlich verschwunden ist. Dafür wird das Tal plötzlich tiefer und beeindruckender. Felsen ragen links und rechts neben dem Weg auf und nicht selten sind kleine Höhlen darin zu finden. Am größten sind die Glashöhle und die Bärenhöhle, die ich mir heute allerdings nicht anschaue, damit ich die Fledermäuse nicht störe, die hoffentlich sanft schlummern.

Lämmerfels

Kurz vor den Höhlen ragt der Lämmerfels auf und überragt beeindruckend das kleine Tal. Ich fühle mich ganz schön klein unter dem Felsen und bewundere das Naturdenkmal.

Das obere Glastal

Nach den Höhlen habe ich den beeindruckensten Teil des Glastales hinter mir. Es wird ruhiger und die Seiten des Tales sind nicht mehr so hoch. Der Wanderweg führt durch den typischen Fichtenwald und da und dort findet sich Schnee und Eis. Das Tal ist kalt. Nach fast vier Kilometern komme ich an das Ende des Glastales. Hier findet sich ein großer Grillplatz mit vielen Parkplätzen, Grillstellen und einer Schutzhütte. Im Sommer ist hier bestimmt viel geboten!
Pausentee

Pausentee

Pausenbekanntschaft

Ich nutze die Hütte um bei dem Regen ein wenig Pause zu machen und mich bei einer Tasse warmen Tee zu entspannen. Diego lässt sich klatschnass auf dem Boden nieder und genießt die Unterbrechung.
Kaum sitzen wir, kommt ein Auto hergefahren und parkt neben der Hütte. Ein Waldschrat steigt aus und macht sich mühsam für eine Wanderung fertig. Da es in der Hütte dunkel ist sieht er uns nicht und erleichtert sich erst einmal an der Hüttenwand – keine 2 m von uns entfernt. Erst als er loslaufen will, entdeckt er uns…
Heilig Abend bei schlechtem Wetter im Wald – eine gewisse Wesensverwandschaft ist nicht abzustreiten und so unterhalten wir uns ein bisschen über das Glastal, den Eisvogel, Nacktbaden in den Humpen und was ihm sonst noch so einfällt.

Im Norden

Ich verlasse den Premiumwanderweg – der Geocache möchte, dass ich weiter nach Norden gehe. Wer den Multi nicht sucht, der kann getrost dem „hochgehschätzt“ folgen.
Ich wandere durch die Fortsetzung des Glastales und dann durch den Wald auf die Höhe. Plötzlich stehe ich auf den Wachholderheiden rund um Hayingen und blicke über die wunderschöne Landschaft. Gemütlich geht es auf Wiesenwegen über die Heide und dann wieder ein Stück zurück.
Auf dem Lämmerfels

Auf dem Lämmerfels

Die Gipfel

Nach dem Abstecher treffe ich den Premiumwanderweg wieder, nur um gleich zu den Gipfeln der Umgebung geleitet zu werden. Von dem kleinen Aussichtspunkt nahe der Straße folge ich der Ausschilderung zum Lämmerfels, den ich schon unten aus dem Glastal bewundert hatte. Fast schnurgerade führt die Forststraße zu dem Felsen hinauf. Und auch wenn die Sicht heute bescheiden ist, man steht doch beeindruckend weit über dem Tal und blickt hinunter.  Hier oben findet man auch die letzte Information für den Geocache und nicht weit die Dose selbst.

Rückweg

Vom Gipfel muss man wieder zurück bis der Weg ins Tal abzweigt. Alles ist gut ausgeschildert und so ist es kein Problem den Weg zu finden. Etwas rutschig geht es bergab und ich bin bald wieder auf dem Rundwanderweg.  An der Burgruine treffe ich wieder auf den Hasenbach und darf so noch einmal durch den schönsten Teil des Tales zurückwandern.

Ende

Nach vier Stunden und 13 Kilometern komme ich wieder am Parkplatz an der a Wimsener Höhle an. Diese ist natürlich auch immer ein Besuch wert, es gibt nicht viele Höhlen, die man in einem Boot besichtigen darf.
Im Winter ist die Höhle natürlich geschlossen.
Schon lange habe ich keine so schöne und beeindruckende Wanderung gemacht. Das Glastal ist wildromantisch und anschließend beeindruckend hoch. Höhlen, Burg und Schlösser bieten eine tolle Abwechslung und Wald und Heidelandschaft sind einfach nur schön.

Geocaching

Fotografie

Das Glastal bietet eine Fülle an wunderschönen Fotomotiven, Möglichkeiten für Langzeitaufnahmen oder einfach nur die Natur. Auf meiner Wanderung traf ich im mittleren Tal auf den Eisvogel, dessen blaues Federkleid ein toller Anblick ist.

Weitaus bekannter, größer und bewohnter ist das a große Lautertal, nur wenige Kilometer weiter. Hier kann man nicht nur grandios Radfahren und Wandern, sondern auch toll fotografieren. Das große Lautertal wurde 2019 zu Deutschlands Naturwunder gewählt.

Übernachten

Der Parkplatz an der Wimsener Höhle ist groß – wer nicht gerade im Sommer kommt, findet hier sicher Platz für eine Nacht. Auch in der Umgebung gibt es viele Wanderparkplätze, die zu einer ruhigen Nacht einladen.

aStellplatz Münsingen (8€)

aStellplatz Fladhof (7€)

aStellplatz Rudis Hühnerhof (7€)

Urlaub machen

Die Schwäbische Alb ist Wandergegend und vor allem das Große Lautertal im Sommer viel besucht. Hier kann man auch Kanufahren, Radfahren und vielen anderen Freizeitaktivitäten nachgehen.

aInfoseite der Stadt Münsingen

aInfoseite zum Großen Lautertal

aFahrt mit der Dampflok? 

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